Wednesday, July 04, 2007
die letzten stunden
wir werden ja sehen
heute habe ich den rest des tages noch mit matthew und jordan verbracht und werde spaeter noch zu meinem Boss fuer ein letztes Abendessen gehen. Darauf freue ich mich auch schon, weil es mir wahrschienlich helfen wird, meine Gedanken (die die ganze Zeit ueber nur um den Abflug kreisen) auf etwas anderes zu lenken.
na gut, ich werde jetzt mal noch ein bisschen die zeit hier geniessen und ein weiteres Mal (min. schon 6) meine Koffer auf Gewicht ueberpruefen.
Ich sehe euch dann Freitagmorgen.
Bis dann!
PS: dies hier ist der letzte Post, weil ich in Zukunft keine Beitraege mehr schreiben werde...
eine allerletzte Sache noch: Henry und Loretta's Blog ist: www.henlor.blogspot.com. Ihr muesst euch das unbedingt anschauen und alles durchlesen (ist nicht sooo viel), weil es wirklich interessant ist. Ich weiss, es ist Englisch, aber es wird schon gehen...
Monday, July 02, 2007
Canada Day
Achso, gestern war Canada Day (1.Juli) und dadurch, dass es mein letzter Sonntag hier war, sind wir dann gleich nach der Kirche erstmal zu BostonPizza und haben dort Carl und einen seiner Freunde getroffen und mit ihnen Mittag gegessen. Spaeter bin ich dann erstmal nach Hause habe Matthew angerufen und ihn gefragt, ob er nicht mit uns nach Winnipeg kommen wolle, weil dort ja das ganz grosse Feuerwerk stattfinden sollte. Er hat dann auch gleich eingewilligt und wir haben uns halbwegs gemuetlich in Carls Van auf den Weg gemacht (Carl, Sara, Derek Friesen, Matthew, Me). Auch Ryan Jedel und Jenna Rempel haben sich zeitgleich auf den Weg gemacht und wir sind dann die meiste Zeit Seite an Seite ueber den Highway hinweggesaust. Und das meine ich Ernst: das Speedlimit hier ist 100kmh und wir sind mit mindestens 140kmh den ganzen Weg nach Winnipeg gefahren und hinzu kam noch, dass es geregnet hat, wie nur an dem Tornado-Wochenende zuvor. Wir hatten also ein bisschen Bedenken ueber neue Tornados, aber auch ueber das Feuerwerk, weil es ja aus Kannen geregnet hatte. Wir sind dann aber wohlbehaten angekommen und haben dort auch noch Lacey und Sim getroffen (2 von Sarahs Freunden). Nun war der Van aber wirklich voll und wir haben uns dann auch erstmal in Richtung Olive Garden begeben. Dort haben wir nach langer Wartezeit (wir waren ja immerhin 9 Leute und ausserdem war es Canada Day) dann endlich einen Tisch bekommen und jeder hat sein Essen bestellt. Was man hierzu sagen muss, ist, dass es sehr gut schmeckende “Brotstaebe” (breadsticks) kostenlos gibt und nachdem man sich einmal Suppe gekauft hat, kann man es mit allen Suppen unbegrenzt nachfuellen. Das habe ich dann auch gemacht und habe ich also nur von Suppe und Brot ernaehrt (schliesslich brauche ich ja noch Geld fuer das letzte Packet). Die anderen haben aber kraeftig zugelangt und nachdem wir dann endlich fertig waren, sind wir auch schon zu den “The Forks” gefahren, weil dort das Feuerwerk sein sollte.
Angekommen haben wir uns schnell einen guten Platz auf einem der Huegel dort gesucht und die letzten 3h, bevor es dann endlich losging, damit verbracht uns die professionellen Biker und Skateboarder in dem Winnipeg-Skatepark anzuschauen (das ist uebrigens der Skatepark, wo ich Tony Hawk am Anfang des Jahres gesehen habe). Kurz bevor es dann auch anfing, haben Sara und Carl entschieden, unsere Decken zum Flussufer zu bewegen. Nach ein paar Minuten hat es dann auch angefangen und wir haben ganz schnell gemerkt, dass wir zwar eine romantische Flusssicht hatten, aber vom Feuerwerk ganz schoen weit weg waren. Wir haben es trotzdem genossen und dann nach dem relative kurzen Feuerwerk, haben wir uns auf zu dem naechsten Kino gemacht, weil wir uns auch noch einen Film anschauen wollten. Dort angekommen, haben wir festgestellt, dass es allerdings schon geschlossen hatte, weil es bereits 1:00Uhr morgens war. Wir haben dann schnell Lacey und Sim nach Hause gebracht und sind dann nach Macgregor gefahren, wo wir so gegen 3:00Uhr angekommen sind. Das war eine lange Nacht und auch jetzt am naechsten Morgen fuehle ich mich immernoch etwas muede…Ich freue mich allerdings schon auf Donnerstag, wo es dann fuer mich zurueck nach Hause geht.
Monday, June 25, 2007
Kenora, ein verstecktes Paradies
Wir sind dann anschliessend noch zu den Sawatzkys gegangen und haben ein paar Minuten im Poo verbracht.Am Abend dann musste ich schnell meine Sachen packen, weil es am naechsten Morgen ja los nach Kenora gehen sollte. Wir habens uns dann auch am naechsten Morgen gegen 7Uhr auf den Weg gemacht und sind nach ca. 3h an der Mitte Kanadas vorbeigekommen. Da steht dann einfach nur ein Schild, auf dem geschrieben steht: "Willkommen zur geographischen Mitte Kanadas". 1-2h spaeter sind wir dann auch schon auf einen kleinen Seitenhighway abgebogen, auf dem wir dann allerdings auch noch min. 1h fahren mussten. Diese Strasse hat sich durch die Waelder, Suempfe und Berge Ontarios geschlaengelt und man kann schon einen grossen Unterschied zwischen den flachen Prairies und dem bewaelderten, urwaldartigen Ontario erkennen. Carl Enns ist uebrigens auch gekommen, er hatte allerdings am Morgen noch etwas zu tun und hat sich deshalb erst spaeter auf sein Motorbike geschwungen und ist die 4-5h nach Kenora gefahren. Sobald wir angekommen waren, haben wir auch gleich gemerkt, wie heiss es war. Wir haben dieses Wochenende also mit den Thiessens verbracht. Sarah Thiessen ist eine gute Freundin meiner Gastschwester und hat auf mich auch die eine Woche, wo Tina in Mexiko war, "aufgepasst". Ich kenn sie also schon ganz gut. Auch ihre Familie ist sehr nett und spricht sogar Deutsch. Ihr Vater war Opernsaenger in Deutschland fuer 7 Jahre und die Mutter hat eine Familie mit hochdeutschem Hintergrund (gluecklicherweise nicht noch mehr Plattdeutsche...). Die Mutter ist eine Gymnastik-Lehrerin und ihre beiden Toechter (Sarah und Erika) haben seit ihrem dritten Lebensjahr diesen Sport betrieben und deshalb hat Sarah mit dann auch die tollsten Spruenge vom Sprungbrett und Handstaende auf dem Surfboard zeigen koennen. Sie haben eine Villa bei dem "Lake of the Woods" und verbringen dort immer den gesamten Sommer. Sie haben dieses Haus schon 30 Jahre! Und alle ihre Kinder sind dort auch aufgewachsen. Der Vater hat mir erzaehlt, wie sie das ganze Land bekommen haben. Ihnen gehoert naemlich ein ganzer Landstreifen mit einem grossen Wald und dem Strand ganz in der Naehe des Sees, wo sie einen langen Steg fuer ihre grosses Boot haben. "Lake of the Woods" ist ein riesiger See, der von hoch oben in Kanada bis in die Staaten geht. Es gibt dort tausende von Fischen und angeblich haben hunderte von Celebrities diese Gegend als kleines Versteck erkannt und dort ihre Palaeste aufgebaut. Also wie sie zu dem ganzen Land dort gekommen sind, ist folgende Geschichte. Die Regierung hat einen gesamten Landstrich an einen Anwalt verkauft, den die Familie gut kannt und sie haben dann ein Viertel des Landes fuer einen relativ guten Preis von ihm abgekauft. das Haus draufgebaut. Die ersten 10Jahre, die sie in dem Haus gelebt haben, mussten sie dort immer mit dem Boot hinfahren, weil es keine Strasse zu diesem versteckten Schlupfwinkel gab. Das gesamte Material fuer das Haus haben sie nur im Winter ueber eine Eisstrasse auf dem gefrorenen See bringen koennen. Okay, wir sind also gegen Samstag Mittag dort angekommen und sind auch sofort in den See gesprungen, der trotz seiner Groesse kuschlige 22Celsius warm war. Anschliessend haben wir Mittag gegessen und was ich zum Essen dort nochmal schnell sagen will, ist, dass es wirklich supergut ist und ich mich dort imemr wirklich vollgegessen habe. Am Nachmittag dann haben wir den ganzen Tag am Strand verbracht und alle ihre "Spielgeraete" ausprobiert. Zuerst mal haben die ein altes Surfboard (ohne Segel), worauf man sich hinlegen kann und sich dann einfach mit Schwimmbewegungen nach vorne schiesst. Es ist wirklich sehr schnell und man kann die umliegenden Inseln innerhalb von wenigen Minuten erreichen. Ausserdem haben sie noch ein Paddelboot, was man fuer den selben Zweck nutzen kann, welches allerdings nicht ganz so schnell ist. Die beste Sache, die sie haben, ist allerdings das Sea-Doo, worauf wir praktisch den ganzen Abend verbracht haben und was niegelnagelneu ist. Das Sea-Doo wurde bis zu dem Wochenende nur 4h benutzt! Wir sind also mit TopSpeed ueber die Wellen gesaust; es kann bis zu 120km/h schnell fahren! Spaeter am Abend war ich mit Sarah auf dem Sea-Doo und dadurch, dass sie ihr ganzes Leben auf solchen Geraeten verbracht hat, konnte sie schon ein paar verrueckte Dinge machen. Wir sind also durch die Buchten gesaust und haben Kurve und Slalom nach Slalom hingelegt und bei einer besonders engen Kurve hat es uns beide aus der Maschine rausgeschleudert und wir sind mit wenigstens 60km/h ins Wasser geknallt oder drueber hinweg geschossen. Gluecklicherweise hatten wir Schwimmwesten an und uns ist beiden nichts passiert. Wir waren zwar beide etwas durchgeschuettelt, aber sie hat einfach nru angefangen zu lachen, hat sich aufs Sea-Doo geschwungen und ist mit mir davongesaust (ich habs danach erstmal langsamer angehen lassen). Die Familie hat einen riesiges Hundebiest, was sie brauchen, weil es dort von Baeren nur so wimmelt. Deshalb ist ihr Haus auch eingezaeunt und man darf kein Essen draussen liegen lassen. Am Abend sind wir dann auf einen kleinen Spaziergang gegangen und haben sogar ein kleines Baerenkind gesehen, woraufhin wir dann lieber schnell nach Hause zurueckgekehrt sind, weil die Mutter ja wahrscheinlich nicht so weit weg sein kann. Carl und ich haben dann nach dem Abendessen das Zelt aufgebaut, in dem wir schlafen wollten, und es uns mit ein paar Schlafsaecken gemuetlich gemacht. Henry hatte ein bisschen Feuerwerk mitgenommen, was wir uns dann so gegen Mitternacht angeschaut haben. Anschliessend sind wir dann noch zu einem Mitternachtsschwimmgang aufgebrochen, was wirklich ein bisschen unheimlich war, wenn man bedenkt, was so alles in diesem riesigen See rumschwimmt (Monsterfische und Schnappschillkroeten). Sobald wir aus dem Wasser rauswaren, hat es angefangen zu stuermen und ein riesiges Gewitter hat sich ueber uns aufgebaut, weshalb wir dann schnell RIchtung Haus gefluechtet sind. Dadurch, dass es tagsueber so superheiss ist, verdampft viel Wasser von dem See und abends dann bilden sich immer grosse Stuerme. Wir konnten also Blitzschlag und orkanartige Boeen erleben und die Nacht war wirklich ernsthaft taghell, weil es jede Sekunde mindestens einen Blitzschlag irgendwo gab und man es ueber den See gut sehen konnte. Auch der Donner war ohrenbetaeubend laut, weil es durch den See so weit geleitet wurde. Das Gewitter ist dann aber langsam abgezogen und hat uns ein wunderschoenes Blitzschauspiel bewundern lassen. Wir konnten wirklich jede Sekunde einen Blitz sehen, der es dann sehr hell werden liess und wir konnten nichtmal den Donner hoeren, weil das Gewitter schon so weit weg war. Auch die Blitze zwischen den Wolken konnte man gut sehen und mit wurde in diesem Moment wirklich bewusst, wie wenig Kontrolle wir ueber alles haben, was um uns geschieht.Nach dem das Gewitter dann weit genug abgezogen war, haben Carl und ich es uns gemuetlich im Zelt gemacht und Sara und Sarah sind ins Haus gegangen. Carl hat mir dann im Zelt erzaehlt, dass er mit seinem Motorbike auf der Schlaengelstrecke einen Unfall gehabt hatte und dass dies der Grund fuer seine Blessuren und Kopfschmerzen sei, ueber die wir usn den ganzen Tag schon gewundert hatten. Er war auf den kleinen Steinchen auf der Strasse weggerutscht und ist dann in die Boeschung gesschlittert, die ungluecklicherweise anderthalb Meter abfiel und er da runtergefallen ist. Ihm gings aber ganz gut und wir sind schnell eingeschlafen. In der Nacht hat es wieder angefangen zu stuermen und wir sind am Morgen in einer riesigen Pfuetze aufgewacht und alle unsere Sachen waren nass. Gluecklicherweise hatte uns aber keiner der umgestuerzten Baeume und Aeste getroffen. Ich habe mit dann gleich am Morgen Taucherbrille und ein Fischenetz geschnappt und habe mich auf die Jagd nach kleinen Schnappschildkroeten gemacht. Die haben sich auf den umliegenden grossen Steinen gesonnt und von dort habe ich sie runtergescheucht und dann im Wasser mit dem Netz gejagt, wo ich sie auch meistens bekommen habe. Wir haben dann mit denen etwas rumgespielt, sie aber bald wieder zurueck ins Wasser geschmissen. Spaeter hat es sich dann etwas bewoelkt und das Wasser war wirklich sehr erfrischend. Wir haben ein paar Spiele gespielt und es war toll mal wieder Kartenspiele in einer netten Atmosphaere zu spielen. Ich habe dann spaeter das Zelt zusammengepackt und wollte schwimmen gehen, als ich gemerkt hab, wie viele Insekten ich an meinem Koerper hatte. Ich hatte mehrere Blutegel an meinen Beinen und Zecken und Holzboecke an Armen udn Ruecken, ich habe mich dann sofort daran gemacht, die loszuwerden und mich um ehrlich zu sein, etwas geekelt. Ich hatte das zwar schon einige Male zuvor, allerdings nie so viele und nie in so kurzer Zeit.Am Abend haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht und in der Naehe Winnipegs gestoppt und zu tanken. Ich bin dort zufaellig auf Darcy Vermeulen und ein sehr gut aussehendes Maedchen gestossen. Er studiert in Winnipeg und ich habe ihn ein paar Mal auf Parties und so weiter getroffen. Wie sich herausstellte, war das Maedchen auf ganz nett und studiert auch in Winnipeg. Sie ist aus Deutschland und ihr Vater und ihr Bruder sind zur Zeit auch in Goettingen. Sie kommt alle zwei Jahre und das naechste Mal, wenn sie kommt, wird sie es mich wissen lassen und wir koennen vielleicht, was zusammen unternehmen. Und ja, sie spricht auch Deutsch.Wir sind dann auch nach Hause und ich bin gleich ins Bett gefallen, weil ich die Nacht davor aufgrund des Gewitters und all der Insekten in unserem Zelt ja nicht wirklich gut geschlafen habe!
Wednesday, June 20, 2007
Sportsawards und das erste Mal Traktorfahren
Saturday, June 16, 2007
last Youth
Es war ja mein Farewell-Evening.
Wir sind also beide zu Gord und Christines gefahren, was hoch in den Huegeln des ValleyViewBibleCamps liegt. Dort haben wir einen wunderschoenen Abend mit Geschichten, Lagerfeuer, kleinen Spielen, noch mehr Essen und tausenden von Muecken verbracht. Ich habe mich mit jedem gut unterhalten und sogar ein kleines Geschenk bekommen, worueber ich mich sher gefreut habe. Da es auch der letzte Abend der Familie Porter mit der Jugend war, wurde auch sie verabschiedet und jeder erzaehlte, die ein oder andere Kleinigkeit oder Geschichte, was wirklich sehr beruehrend war.
Anschliessend dann haben wir aber mit der Hauptaktivitaet angefangen. Wie ich ja schon erwaehnt habe, leben die Murrays, die heute die Gastgeber waren, hoch in den Huegeln und es gibt dort auch wirklich nichts anderes als Busch, Huegel und gelegentlich ein paar Schleichwege oder auch Kuhtrampelpfade durchs Gestraeuch. Das Spiel nennt sich "BibleSmugglers" und ist wirklich sehr unterhaltsam. Die Gruppe wir in kleine Teams (5-7Personen augespalten) und es gibt einen Start- und einen Zielpunkt, die in unserem Spiel suuuperweit auseinanderlagen (ca. 1,5Meilen). Jede Gruppe darf immer nur eine Bibel mit sich nehmen und zum Zielpunkt bringen (was entweder im Wipfel eines hohen Baumes, oder auch mitten im Gebuesch sein kann). Meine Gruppe bestand gluecklicherweise nur aus jungen Maennern, die alle ziemlich sportlich sind und das Gute daran ist, dass wir sehr schnell rennen konnten (einfach mal nur im Vergleich zu den etwas aelteren oder auch dem ein oder anderen Maedchen, was vielleicht kann, aber nicht wirklich will).
An der ganzen Sache gibt es aber noch einen Haken, die Teams koennen sich gegenseitig ueberfallen, um sich dann eine weitere Bibel (sprich einen weiteren Punkt, falls zum Ziel gebracht) zu ergattern. Ausserdem gibt es auch noch einen Geheimdienst, der komplett in Schwarz gekleidet ist und einem schon etwas Angst machen kann. Dieses Spiel wird von den meisten wie Football gespielt und deshalb sollte man sich schon umsehen, bevor man ins pechschwarze Gestruepp loswandert. Falls man von der Polizei gefangen und ins Gefaengnis (eher Bootcamp) gebracht wird, ergeht es einem gar nicht gut und man muss allerlei fiese Sachen durchleben, bevor man wieder rausgelassen wird und es ist gar nciht einfach wieder zur Gruppe zurueckzufinden, wenn es rabenschwarze Nacht ist. Dieses Spiel auch wenn es vielleicht nicht ganz so klingt, kann ganz schoen brutal zur Sache gehen: zum Beispiel, wenn man eine andere Gruppe ueberfaellt, oder von der Polizei zu Boden geworfen und gefesselt wird.
Dummerweise hatte ich allerdings kurze Hosen an, weshalb ich allerlei Geziefer und Scharten an meinen Beinen habe und sie merkwuerdigerweise nicht aufhoeren wollen zu jucken. Aber naja, das wars mir schon wert.
Ich bin am naechsten Morgen wiede arbeiten gegangen und trotz sengender Hitze haben wir einen erfolgreichen Tag gehabt, weil wir den zweiten Stock der Scheune fertigstellen konnten.
Am Abend jetzt habe ich mir den zweiten Teil der "Fantastic Four" angesehen und werde jetzt mal schnell ins Bett, weil morgen wahrscheinlich wieder ein langer Tag wird (ich will mit Jordan nach Winnipeg fahren, um mir Oceans 13 anzusehen).
PS: Andrea Porter ist die superbesteste Englischschuelerin in unserer Klasse und ich habe wirklich vorher noch nie so viel Talent zum Schreiben udn auch Tatendrang in einer Person gesehen. Aber zur Ueberraschung aller habe ich in meinem Final English Exam der Double Credit English Class einen Prozentpunkt mehr als sie und bin damit supergluecklich. Nicht dass ich mich hier mit ihr vergleichen will, aber wer sich mal ihren Blog durchliest, weiss schon wovon ich rede. Es gab nur einen Schueler, der besser war als wir und das war natuerlich Braden, der ja mal wieder dominieren musste;).
Braden: 91
ich: 88
Andrea: 87
alle dicht zusammen, und ich in der goldenen Mitte...das hat mich wirklich ueberrascht
Wednesday, June 13, 2007
Farewell-Party
Diesen Freitag habe ich meine Farewell-Party mit der Jugend. Die Bio 30S-class, in der ich nicht bin (ich bin 40S), wird diesen Freitag zu Matthews Haus gehen und dort ihre Abschlussparty haben. Gluecklicherweise konnte ich meinen Schulleiter davon ueberzeugen, dass meine Farewell-Party am selben Abend ist und es eine gute Gelegenheit fuer mich waere, einfach zusammen mit der Klasse deren Party zu feiern und nicht zur Schule zu gehen. Auch meine anderen Lehrer haben eingewilligt und nun werde cih mit allen meinen Freunden am Freitag schwimmen gehen (am Freitag soll es 32Grad sein;). Und am Abend dann wird mich Matthew zur Jugend fahren und dort werden wir den ganzen Abend verbringen. Es ist dieses Mal an einem Freitagabend, weil es wahrscheinlich spaet werden wird und wir viel draussen machen wollen.
Ich werde die letzten Wochen noch bis zum Schluss arbeiten und werde nun versuchen mein ganzes hart verdientes Geld einzuzahlen.
Und heute Abend habe ich auch noch ein Fussballspiel; ich habe also ganz schoen zu tun.
Es ist schon ein bisschen schade, dass es heir so schnell zu Ende geht.
Thursday, June 07, 2007
Sonntagspicknick
Wir haben auch an einem Fussballturnier und einem Footballspiel teilgenommen, wobei man auch ein paar Sachen gewinnen konnte. Dann gings auch schon ab zur Caffeepause, die fuer uns alle einfach nur aus Eis bestand. Wir haben dann also den Rest des Abend mit Essen verbracht und sind dann zu den Sawatzkys nach Hause gefahren, wo wir dann noch fuer ein paar Stunden schwimmen gegangen sind. Wir: das sind Michael, Jordan, Matthew, Adam und ich.
Heute habe ich den letzten Rest meines Exams geschrieben und bin nun mit meinem Englischkurs zu Ende. Das heisst, dass ich jetzt jeden Tag mindestens eine Freistunde habe, weil ich ja double credit English hatte.
Ich habe noch ein zwei Examen in den naechsten Wochen und dann naehert sich mein Jahr auch schon langsam dem Ende. Ich hoere von immer mehr Leuten, dass ich doch noch ein letztes Mal bei ihnen zu Besuch kommen soll. Sogar meine Englischlehrerin hat mich heute nochmal gefragt, ob ich nicht irgendwann nochmal zum Abendessen kommen moechte.
Mal sehen, ob ich das alles in meiner Zeit hier noch schaffe...
Saturday, June 02, 2007
Henry, Henry...Henry
Heute jedoch ist sogar noch etwas Schlimmeres passiert. Henry (Rempel) hat sich den Arm gebrochen. Wir sind ganz normal wie jeden Samstagmorgen zur Arbeit gegangen und haben den gesamten Tag ueber gearbeitet. Henry hat sich darum gekuemmert, grosse Baeume die wir am Tag zuvor gefaellt hatten, in kleine Stuecke zu saegen und dann entweder gleich zu verbrennen und fein saeuberlich auf einen Haufen zu stapeln.
Wir (Henry Enns, Myron und ich) hingegen haben das zweite Geschoss der Scheune langsam aufgebaut und mussten dazu den ganzen Tag in gluehendem Sonnenschein (das Wetter spinnt hier verrueckt) und in luftigen Hoehen bei ziemlich starkem Wind arbeiten, wo wir uns auch nur an den spaerlich vorhandenen Querverstrebungen festhalten konnten. Alles ist gut gegangen, zumindest fuer uns.
Dann haben wir uns auf zum Haus gemacht, wo wir im Garten mit dem Grill unsere Mittagspause verbracht haben. Nach dem Mittagessen sind Henry (Rempel), Myron und die drei Kinder der Familie zum Trampolin gegangen (ich war so voll, dass ich keinen Unfall riskieren wollte), wo sie dann auch freudig gesprungen sind. Na ja und dann ists auch schon passiert. Henry ist super hoch gesprungen (er hat den bounce von Myron genutzt) und ist auf allen Vieren gelandet, wobei seine Arme allerdings als erstes aufgekomemn sind. Ein lautes "Snap" und ein deformierter Arm haben dann auch keine anderen Schlussfolgerungen zugelassen und Loretta (Henrys Frau) hat ihn dann so schnell wie moeglich ins Krankenhaus gefahren, waehrend wir weiter gearbeitet haben. Das war schon ein ziemlicher Schock. Es ist anscheinlich ziemlich ernst zu nehmen, beide Knochen im linken Unterarm sind gebrochen und haben die Innenseiter der Haut aufgerissen, weshalb er wahrscheinlich eine Operation haben muss, es besteht Infektionsgefahr, mit all der gerissenen Haut...
Achso, ich habe sogar noch eine andere Geschichte:
Gestern als wir gearbeitet haben, haben wir versucht einen dieser riesigen Baumstaemme als Querverstrebung in die dafuer vorgesehen Verankerungen zu wuchten. Dazu haben wir einen riesigen Traktor benutzt und an die Schaufel extra Holzstraeben geschraubt, damit wir es hoch genug hiefen konnten. Wir mussten es ca. 8m hoch schaffen, weil dort die Verankerungen in den Waenden waren. Wir haben das erste Ende auch reingeschafft und dann ist Myron mit einer Leiter hochgeklettert, um mit dem Vorschlaghammer den letzten Rest des anderen Endes in die gewuenschte Stellung zu schieben. Ja und da ists auch passiert. Der grosse Holzstamm (min. 500kg schwer, weil er auch mit einer dicken Teerschicht rundherum gestrichen ist) hat die Holzplanken, die wir an die Schaufel geschraubt hatten, einfach durchgebrochen und ist mit einem lauten Krach einfach runtergeknallt; von acht Metern Hoehe!!!
Auf dem Weg nach unten hat es auch einer der Waende einen kraeftigen Schlag versetzt und zwar ungluecklicherweise der Wand, wo Myron seine Leiter gehabt hat. Die Leiter ist kraeftig nach Hinten geschleudert worden und Myron ist schnurgerade auf die halbfertige Wand zugefallen. Er waere genau auf die Wand gefallen (er war ca, 3m ueber der Wand, die ihn dann genau zwischen die Beine geschlagen haette), wenn er nicht sein Bein nach innen angewinkelt haette (er meinte, er habe es kommen sehen und wollte das Schlimmste verhindern) und damit die gesamte Wucht des Falls mit seinem Bein und nichts Anderem abgefangen hat. Er ist danach noch die restlichen fuenf Meter gefallen und sein Werkzeugguertel mit Hammer, Naegeln und so weiter ist gluecklicherweise so gelandet, dass er sich die Naegel durch den Aufprall nicht selbst in den Magen gerammt hat. Er ist dort erstmal fuer die naechsten Minuten liegen geblieben und dann aber einfach aufgestanden und hat weitergearbeitet. Er hat wohl noch mal Glueck gehabt. Heute morgen war sein Ellenbogen dreimal so dick wie normal und sein Schienbein hatte einen blauen Fleck so gross wie mein Handteller, wenn nicht groesser. Ansonsten gehts ihm aber gut.
Ja, in den letzten zwei Tagen war die "Verlustrate" ziemlich hoch und ich bin nur froh, dass mir nichts passiert ist. In den kommenden Wochen werden wir nur noch am zweiten Geschoss arbeiten, das heisst in 8-10m Hoehe-->ich werde also gut auf mich aufpassen und immer was zum Festhalten in der Naehe haben...
Thursday, May 31, 2007
Krista Bomak
Monday, May 28, 2007
ein weiterer Tag mit den Sawatzkys und strahlendem Sonnenschein
Anschliessend habe ich Jordan und dessen Vater zweimal in Schach geschlagen, bevor wir dann endlich wieder in ihren Pool gegangen sind und dort den groessten Teil des Nachmittags verbrachten. Am Abend dann haben wir beschlossen Adam's Bike abzuholen, dass er Wochen zuvor kostenlos bei einer Fahrradauktion bekommen hatte. Wir haben es also zur Farm gebracht und aus alten Metall und irgendwelchen Truckbestandteilen ein richtig "tolles" Bike drausgemacht. Wir haben das ganze Metall zurechtgeschnitten und es anschliessend ans Fahrrad rangeschweisst, sodass es jetzt 30kg wiegt, aber einen doppelt verstaerkten Rahmen hat. Ausserdem hat es einen riesigen Gepaecktraeger, wo mindestens 2 Leute bequem drauf sitzen koennen und als Extra hat es noch eine ziemlich robuste Stossstange am Vorderrahmen, welche spaeter noch mit Naegeln ausgestattet werden soll, sodass ihm kein anderer Radfahrer mehr im Weg faehrt.
Michael's Birthday at the World's End
Wir haben also den TV und die X-box in den Anhaenger geraeumt und dann den Rest der Nacht mit Filmen verbracht. Ich musste am Morgen (3h Schlaf) gegen 7:30Uhr raus, weil ich zur Arbeit musste. Deswegen habe ich die Party auch fruehzeitig verlassen muessen, obowhl danach sowieso nicht mehr viel passiert ist. An diesem Morgen waren ungluecklicherweise auch die dorfweiten Garage-Sales, wo Leute alte Sachen, die sie nicht mehr brauchen, fuer einen guten Zweck und ein oder zwei Dollar verkaufen. Ich konnte da leider nicht hingehen und so haben nur meine Freunde preiswerte Gitarren, Fernseher, Sportausruestung und so weiter und so fort kaufen koennen.
Ich bin also zur Arbeit und musste erst einmal einen ganzen Haufen Bretter mit der Kreissaege zurechtsaegen, bis ich sie mit Henry (Enns') Hilfe und der "nailgun" alle angenagelt habe, was im Grossen und Ganzen schon gute 5h gedauert hat. Danach bin ich dann erschoepft nach Hause habe erstmal eine heisse Dusche gehabt und bin dann wie verabredet mit Matthew Sawatzky und seinem kleinen Bruder nach Portage gefahren, um mir den Film Fluch der Karibik 3 anzusehen, den ich entgegen aller Kritiken gar nicht mal schlecht fand. Es ist einfahc nur ein ungluecklicher Zeitpunkt, den Film zusammen mit Shrek3 und Spiderman 3 rauskommen zu lassen...
Monday, May 21, 2007
The Porters
Am Sonntag jedoch hat Brendan McCaskell eine Xbox-Party im Hub organisiert. Er hat einen Haufen Chips und Getraenke gekauft und dann einfach seine Klassenkameraden eingeladen...Wir hatten 4 Xboxs und 3 Fernsehermonitore plus einen Beamer des Hubs. Ich bin also so gegen 19Uhr dort hingegangen und habe bis 23:30Uhr durchgespielt. Wir hatten viel Spass und die vielfaeltigen Spielmodi habens auch nicht langweilig werden lassen (wir haben zum groessten Teil Halo gespielt). Ich habe dort allerdings nicht die Nacht verbracht, weil ich am naechsten Tag arbeiten musste, sondern bin nach Hause gegangen und habe ein paar Stunden geschlafen, bis ich dann auch schon wieder gegen 6:30Uhr aufstehen musste.
Meine Zeit hier geht langsam zu Ende udn ich versuche den Rest dennoch so gut wie moeglich zu geniessen, obwohl es mir schon schwer faellt.
Na gut, ich werde mich jetzt mal an meinen Aufsatz ueber das Buch "Der kleine Prinz" fuer Franzoesisch (auf Franzoesisch) machen.
(PS: ich hoffe, Flo kopiert das hier alles immer noch schoen;))
Wednesday, May 16, 2007
Needling Cows
Aber nochmal zur Arbeit. Ich verdiene jetzt 9$ pro Stunde (waehrend Henry 5 bekommt, er weiss allerdings nicht, dass ich mehr verdiene und dass ist auch gut so...) und arbeite zwischen 2-5 Tage pro Woche.
Das ganze fencing ist jetzt erstmal vorbei, aber es gibt immer noch einen Haufen arbeit zu tun. Wir werden jetzt die Scheune aufbauen und dazu muessen wir Loecher in den Betonboden bohren und grosse Holzplanken (die fuer die alte Scheune benutzt worden waren und mit riesigen Naegeln zusammen genagelt sind) auseinanderkriegen!
Erstmal ist es ganz schoen harte Arbeit Loecher mit der Schlagbohrmaschine in den Beton zu bohren (ich musste mich mit meinem ganzen Koerper dagegen stemmen und dass nicht nur einmal!). Das hat man auch deutlich am Verschleiss der Bohraufsaetze gesehen (wir brauchten pro Tag ca. 2-3). Die sind zwar relativ preiswert (3-6$), aber diese ganzen kleinen Steine im Betonboden machens ziemlich hart.
Und auch das Metallschneiden der dicken Bolzen, die die Holzplanken zusammenhalten (diese Holzplanken sind sehr schwer, sodass wir sie nur mit dem Traktor bewegen koennen). Zuerst muss man versuchen, sie herauszuschrauben und anschliessend das ueberstehende Ende mit der funkenspruehenden Metallfraese abgesaegt. Dann mussten wir den Vorschlaghammer nehmen und versuchen mit einem anderen Bolzen beide lockerzuschlagen und rauszuziehen.
Und gestern haben wir uns auch mal um seien Kuehe gekuemmert und zwar hat er 20Kaelber und die mussten alle gegen Krankheiten geimpft werden. Dafuer mussten wir sie erstmal von irhem Muettern trennen, was sich als gar nicht so einfach herausstellte und danach mussten wir sie einzeln in eine Maschine fuehren, die ihre Koepfe einklemmt und damit stillhaelt.
Das war mein job, die Kaelber in diese Maschine zu fuehren: Das war anfangs auch ganz einfach, aber sobald die ersten durch waren, haben die anderen gemerkt, um was es hier geht und vor allem die groesseren (ziemlich stark) haben dann ganz schoen Protest gemacht.
Und das eine hat mich sogar ordentlich gegens Schienbein getreten, wo ich jetzt eine ziemlich grosse Beule habe und die Haut an einer Stelle gerissen ist. Danach bin ich dann auch nicht mehr ganz so zimperlich mit den Kaelbern umgegangen und es hat dann auch ganz gut geklappt (Henry wurde fast von einer Mutterkuh umgerannt, er hat es geradeso ueber den Zaun geschafft, waehrend Henry Enns und ich mit Stockhieben auf die Nasen, den Kuehen gezeigt haben, wer hier der Boss ist;)
Am Abend bin ich dann einfach nur ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen.
Ich freue mich schon auf morgen, weil ich dann in Matthews Pool entspannen kann und wir bestimmt Spass mit der Jugend haben.
Und mit diesen Worten werde ich auch jetzt mal duschen und anschliessend ins Bett gehen...
Monday, May 14, 2007
Muttertag
Am Muttertag habe ich natuerlich gleich am Morgen meine Mama angerufen und mit ihr und dem Rest meiner Familie ein bisschen telefoniert. Wir haben uns ueber alles Moegliche unterhalten und auch Julian hat mir tolle Sachen erzaehlt.Anschliessend bin ich dann gleich zur Kirche, wo wir einen tollen (frauenbezogenen) Service hatten und danach zusammen Caffee getrunken haben (Muffins, Kuchen etc.). Daraufhin habe ich dann Sara gefragt, was wir denn wohl fuer Tina machen sollten und uns ist beiden nicht so wirklich was eingefallen. Michael hatte mich auch zu seiner Muttertagsfeier eingeladen und dadruch, dass Sara und ich uns nicht entscheiden konnten, bin ich dann mit Michael mitgegangen.Seine Familie lebt in Morden. Morden ist eine Stadt, in der ich schon einmal ganz zum Anfang des Jahres war. Ich bin dort zusammen mit Henry und Tina und Tina's Freunden aus Winkler hingefahren und wir haben uns dort ein ganz grosses Festival und eine tolle Parade angesehen. Nun bin ich dort zum zweiten Mal waehrend meines Jahres hingefahren und habe Michaels Familie besucht. Sie waren alle sehr freundlich und wir haben besonders mit seinen beiden Cousins viel Spass gehabt. Der eine ist genau so alt wie Julian und deshalb habe ich mit ihm einen grossen Teil der Zeit verbracht. Er kann uebrigens schon richtig gut Skateboard fahren (fast besser als laufen) und dadruch, haben wir beide einen Grossteil des Tages auf dem Board verbracht.Am Abend sind wir dann relativ spaet (8pm) nach Hause zurueckgekehrt, wo ich ueberrascht festgestellt habe, dass mein gesamter Garten voll von Leuten war. Die gesamte Zacharias Familie, die gesamte Enns Familie und auch Harley Porter und der Rest meiner eigenen Familie.Sie hatten ein grosses Lagerfeuer angezuendet und waren gerade dabei das gesamte mitgebrachte Essen auszupacken. Also war ich noch nicht zu spaet.Wir haben dann einen netten Abend alle zusammen verbracht und ich habe gelernt, wie man einen vernuenftigen "schmor" zubereitet (kekse oben und unten, schokolade und heissen marshmallow).Ich habe mich allerdings dann frueh verabschieden muessen, weil ich mcih fuer meinen Geschichtsexamen und Englischtest vorbereiten wollte.Und die habe ich heute dann auch erfolgreich hinter mich gebracht.
PS: ich habe heute mein erstes Packet mit Wintersachen und einem Haufen CDs abgeschickt...
Friday, May 11, 2007
meine Abflugdaten
Also:
5.Juli 6:30AM Winnipeg-->9:52AM Toronto
5.Juli 5:30PM Toronto-->6.Juli 7:00AM Frankfurt
6.Juli 8:55AM Frankfurt-->10:00AM Berlin
Ich werde dann wieder am Morgen in Berlin sein.
Fuer alle, die es nicht gleich auf den ersten Blick gesehen haben: Ich muss wieder (wie auf dem Hinflug) 7h in Toronto warten!!!
Also ich weiss auch nicht, was die sich dabei gedacht haben...
First Spring-Soccer Game
Wir sind also nach knapp anderthalb Stunden in Minnedose angekommen, wo wir auch schon im Herbst gespielt hatten. Dort gab es ungluecklicherweise nur eine Camping-Toilette ohne Strom und Wasser (Garrett, Mark und ich haben damit allerdings keine Probleme gehabt).
Dann gings auch schon los: Waehrend der ersten Halbzeit haben wir ein ganz ausgeglichenes Spiel gehabt, nur dass wir wussten, dass es nicht so bleiben wuerde, weil die Minnedose-Bank vollgestopft mit Ersatzspielern war und wir nicht mal Auswechselung fuers Mittelfeld hatten.
Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir dann auch ein Tor kassieren muessen (wahrscheinlich aus Muedigkeit).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hat Mark dann eine rote Karte bekommen, weil er udn sein Gegner dem Ball nachgejagt sind, beide sind gefallen, der andere ist schneller auf die Beinde gekommen, ueber Mark gesprungen, der ist gerade aufgestanden und deshalb ist der andere mit einem lauten Krach genau auf Mark gelandet.
Allerdings wurde das Foul an Mark gepfiffen, woraufhin der sich erstmal ordentlich beschwert hat. Er hat dem Schiedsrichter gesagt, dass er zum Ball und nicht zum Koerper wollte und dass, wenn er zum Koerper gewollt haette, der andere jetzt tot am Boden liegen wuerde. Ja und das sagt man halt zu dem Schiedsrichter nicht...
Wir haben also die gesamte zweite Halbzeit mit einem Spieler weniger bestreiten muessen, was uns aber nicht daran gehindert hat, einen Anschlusstreffer zu schiessen (Darwin hatte da aber ziemlich Glueck gehabt). Im weiteren Spielverlauf hat dann unser bester Stuermer einen ziemlich Schuss abgegeben, den der Torwart nicht festhalten konnte. Und ich habe dann Ball direkt vor die Fuesse bekommen und ohne lange nachzudenken einfach nur abgezogen.
Wir haben also 2:1 gefuehrt, nur dass wir auch noch 25MInuten Spielzeit hatten. Fuer den gesamten REst haben wir uns einfach nur zurueckgezogen und den Ball so weit wie moeglich in die andere Haelfte zu unseren STuermern geschossen, weil es fuer das Mittelfeld einfach kaum moeglich war, immer noch hin und herzurennen (da wir ja keine Auswechslung gehabt hatten).
Wir haben dann das Spiel auch mit diesem Punktestand gewonnen.
Anschliessend sind wir dann auch noch zu Macdonalds und DairyQueen gegangen (wo ich das erste Mal einen dieser legendaeren Blizzards hatte). Und haben uns dann auf den Weg nach Hause gemacht, wo wir so gegen MItternacht angekommen sind.
Wednesday, May 09, 2007
Sucker-Fishing!
work and Prairie Oysters
Saturday, May 05, 2007
Work at Henry Enns'
Henry Enns, ein sehr netter 35jaehriger Familienvater ist dabei, seine eigene Farm aufzubauen und kann dabei ne ganze Menge Hilfe gebrauchen. Er hat eine Diary-Farm (Kuehe!) und deshalb haben wir den ganzen Tag "fencing"/ Zaeune gebaut. Was ich da gemacht habe, ist, den Hammer schwingen und ueberstehende Enden der ziemlich dicken Holzplancken mit der Motorsaege absaegen. Ich weiss ja nicht, ob die hier andere Sicherheitsbestimmungen haben, aber die Motorsaege hatte es ganz shcoen in sich;) und nach einigen Stunden mit der in der Hand konnte ich meine Arme vor Erschoepfung und wegen der ganzen Vibration kaum fuehlen. Waehrend der Arbeit war ich so durchnaesst, dass ich meine Sachen foermlich auswringen konnte und dann von Henry Enns noch ein paar neue bekam. Er lebt in einem wunderschoenen Haus, dass von einem kleinen Fluesschen umflossen wird. Er hat drei kleine Kinder und der juengste erinnert mich sehr an Julian. Die Arbeit da hat mir superviel Spass gemacht, vor allem, weil die kleinen Kinder mehr oder weniger gut mithelfen, aber ein tolle Spassfaktor sind;)
Henry (mein Gastbruder) arbeitet da jetzt schon seit letztem Jahr und hat konstant 5$ pro Stunde verdient. Henry Enns hat mich dann mal vertraulich zur Seite gezogen und mir zugefluestert, dass ich wahrscheinlich wesentlich mehr kriegen werde, weil ich ihm wirklich gut helfe und vorallem die harte Arbeit mit der Motorsaege abnehme. Ich habe also den gesamten Tag heute im eiskalten Regen gearbeitet und bin nun unheimlich stolz auf mich. Ich werde dort wahrschienlich so ein, zweimal die Woche arbeiten. Hoffentlich den ganzen Sommer bis ich zurueckkomme.
Am Montag nach meinem Fussballtraining gehts weiter;)
PS: ich hab mir auch ein ganz nettes Suemchen verdient...
Friday, May 04, 2007
Ahhh Schlangen!
Wir haben gerade so viele im Dorf, dass Leute mit Aexten rumlaufen und vor allem kleine Kinder (!) den ganzen Tag am Schlangenkoepfen sind. Na ja, wenigstens laufen die mir dann nicht mehr uebern Weg...
Und auch noch eine andere kurze Geschichte:
Michael Wall, einer der Leute der auch zu unserer Jugend kommt, ist ein sher wohlhabender junger Mann und gestern hat er mir erzaehlt weshalb. Zur zusaetzlichen Info: es gibt hier eine Lebensmittelladenkette, die sich Co-op nennt und die praktisch Kaisers, Aldi, Lidl, Plus und Metro alle in einem verkoerpert. Und seine Familie hat den Vertrag jeden Co-op in ganz Manitoba und in ganz Saskatchewan und auch jeden in ganz Calgary mit Spargel zu versorgen!
Und das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Millionenvertrag. Er hat mich auch eingeladen mit seinem (eigenen!) Boot mal auf die Seen zu fahren und mit ihm in den Waeldern Paint-balling zu gehen. mal sehen, was draus wird!
Und die letzte meiner kleinen Geschichten ist Henry's neueste Errungenschaft: ein Pocket-Bike. Ein kleines Motorrad, was es auf eine Hoechstgeschwindigkeit von 90kmh bringt und damit brandgefaherlich ist!
Er hatte es jetzt shcon zwei Tage und ist es auch staendig durchs ganze Dorf gefahren (jeder konnte ihn hoeren...) und hat seinen Spass gehabt. Bis er gestern Abend an einem Polizisten vorbeigeduest ist. Er hat ein Ticket von ueber 200$ bekommen ("unter 16jaehriges Motorrad fahren" und auch "illegales Vehikel") und das wird wahrschienlich auch seine Drivers License beeinflussen, die er ja gerade in der Schule versucht zu bekommen. Also mal sehen wie sich das alles entwickelt.
Biking to Austin and dirt-biking accident
Friday, April 27, 2007
Dirt-biking und EXCELS
Henry's Surgery and the last day with Kurtis...
So weit, so gut, das war also meine Woche, eine ziemlich durchorganisierte, aber sicherlich spassige Zeit.
Am Sonntag hatte ich also alle meine Sachen gepackt und war fertig auf die Woche vorbereitet, als mich Kurtis anrief und mich wissen liess, dass er ja naechstes Wochenende nach BC aufbrehcne wuerde (er geht dort fuer 3 Monate "tree-planting") und dass es unser letzter Sonntag zusammen sei. Er wollte also was Tolles machen. Nach einigem Hin und Her sind wir dann zusammen mit David, Michael und Beau Teichroew nach Brandon aufgebrochen. Dort sind wir wieder mal im Sportsplex schwimmen gegangen und haben den Abend mit einem kuehlen A&W Rootbeer ausklingen lassen. Wir sind dann sehr spaet bei David zu Hause angekommen, haben uns dort noch ein Hockeymatch angeschaut (es ist jetzt die zweite Runde des Stanley-Cups) und sind dann todmuede ins Bett gefallen. Gute Nachrichten: naechsten Morgen hatten wir Track and Field, was fuer uns, um 7Uhr aufzustehen, hiess. Wir haben uns also muede aus dem Bett gequaelt und sind schlaftrunken Runden gerannt und haben meine Speerwerftechnik verbessert (David ist ein grossartiger Speerwerfer und bringt mir die Technik bei, sein Bruder Joey wurde vor 2 Jahren der beste Speerwerfer Manitobas!). Wir sind danach ganz normal zur Schule gegangen und ich anschliessend zum Fussballtraining, von wo ich dann von Ryan Wiebe's Mum nach Hause gefahren wurde (Ryan Wiebe ist ein guter Fussballspieler und will professioneller Golf-Spieler werden, er ist auch auf dem besten Weg dorthin, weil seiner Familie 1 Golfplatz und 2 Driving Ranches gehoeren!). Sobald ich bei Davids angekommen war, hat man mcih schnell wissen lassen, dass ich wohl als Aushilfe auf deren Farm gebraucht werden wuerde. Die Sawatzky-Farm ist eine der groessten hier, was sich auch einfach an der Groesse der Haeuser erkennen laesst (wahre Palaeste:P)...und dadurch, dass es jetzt so warm ist, muessen die so schnell wie moeglich ihre Kartoffelpflanzen in die Erde kriegen! Ich habe mir also ein paar von Davids alten Sachen geschnappt und wir haben uns dann auch gleich auf den Weg zu deren Farm gemacht, die auch nur ein paar Minuten weit weg ist. Dort angekommen wurden mir Handschuhe in die Hand gedrueckt, ich wurde kraeftig desinfiziert (kann ja sein, dass ich irgendwas reinschleppe) und wir haben uns zusammen mit Matthew, Nicholas und ja David Sawatzky an die Arbeit gemacht. Wir sollten sogenannte "seed-potatoes" in die richtige Groesse schneiden, die werden naemlcih als Saat verwendet und wenn sie gross genug sind, kann man sogar zwei daraus machen. Wir standen also am Fliessband und haben versucht, die schnell vorbeirasenden Kartoffeln nach Groesse abzuschaetzen, die Groessten herauszugreifen und mit einem der dort befestigten Klingen in zwei zu schneiden. Die ersten 20Minuten gings mir dabei gar nicht gut, weil das schnelle Fliessband in mir einen unheimlich Drehwurm ausgeloest hat, danach gings aber besser und wir haben die Kartoffeln fuer 2h geschnitten. Anschliessend sind wir mit den Fahrraedern nach hause gefahren und erneut todmuede ins Bett gefallen.
Am Dienstagmorgen dann konnten wir wenigstens eine Stunde laenger schlafen, weil wir nicht fuer Track aus dme Bett mussten. Wir hatten beide einen ganz normalen Schultag, obwohl man auf der Busfahrt auch mal mit Leuten sprechen konnte, mit denne man sich vllt nicht so haeufig unterhaelt. Na ja, zumindest sind wir dann nach der Schule nach Hause gekommen und ich habe bis zum spaeteren Nachmittag hinterm Haus meine Speerwurftechnik verbessert (die haben ihre eigenen Speere, Joey musste ja schliesslich trainieren!). Anschliessend mussten wir dann aber auch schon wieder raus um noch ein paar mehr Kartoffeln zurecht zu stutzen. Wir sind dann 3h(!!!) spaeter nach Hause gekommen und ich habe mit David Crokinole gespielt, waehrend wir uns das Vancouver=Dallas Match angeschaut haben...
Sunday, April 22, 2007
Indoor-Soccer Tournament
Sunday, April 15, 2007
Tyson Unrau's Taufe
Diese Woche Freitag war die weltweite 30-h-Famine, wo praktisch die ganze Schule teilgenommen hat. Es gab einen tollen Spielenachmittag (bis mitternacht) at the Hub und wir haben dort eine tolle Zeit gehabt, auch wenn der Magen maechtig geknurrt hat. Zwei der Schueler, die nciht teilgenommen haben, sind nach Portage gefahren und haben bei BostonPizza fuenf grosse Pizzen gekauft und die uns dann vor die Nase gehalten. Nur zwei oder drei haben klein beigegeben und die durften dann auch nach Hause gehen...
Gestern nachmittag waren die 30h endlich vorbei und deshalb bin ich zusammen mti Matthew, Michael und Adam nach Portage gefahren, wo wir dann auch noch David getroffen haben; dort sind wir in Southport (altes Militaergelaende) schwimmen gegangen und haben seit langer Zeit mal wieder was gegessen.
Und heute war halt die Taufe.
Ich habe uebrigens auch mit Mattews Dad gesprochen und der meinte, dass ich bei ihnen sehr willkommen sei und wann immer ich wollte, koennte ich auch deren Dirtbikes benutzen. Im Mai fuellen sie dann ihren Pool wieder und ich werde wahrscheinlich oefter mal dort sein:P
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Ich bin dann am Nachmittag noch einfach mal durchs Dorf gefahren, weil es ein wunderschoener Tag war, als ich einen ganzen Haufen meiner Freunde durch die Strassen kommen sah. Das war die ganze Feiergesellschaft von Tyson und ich habe mich ihnen dann einfach angeschlossen und wir sind ein bisschen durchs Dorf gezogen.Am spaeteren Nachmittag sind wir dann wieder zurueck zu Tyson's gelaufen und haben dort den Abend mit Videospielen, Poker und Basketball verbracht.Und da Tyson, Derek und Brendan die Band "only castles burning" sind haben sie uns dann auch gleich eine Kostprobe von der neuen CD gegeben.Am Abend davor hatte uebrigens Dustin Unrau (tysons bruder) das Lagerfeuer, was die anlaesslich seiner Taufe gehabt haben, nicht wirklich ausgetreten. Und ueber Nacht hat sich das hunderte Meter weit ausgebreitet und entlang des Highways ist jetzt fuer 150m alles schwarz. Das habe ich jetzt heir uebrigens schon ein paar Mal gesehen, Feuer. Viele Farmer brennen das ganze Gestruepp in den Waeldern ab und lassens einfach brennen, bis es dann ein anderer loescht, weil es zu nahe ans Haus rankommt.Auch David (Sawatzky) hat mir erzaehlt, dass sie selbst als Farmer einen grossen Loeschtruck besitzen, mit dem sie dann im Sommer so 2mal die Woche rausmuessen, weil irgendwo auf ihren Feldern Feuer sind. Entweder wegen heissgelaufener Maschinerie oder einfach nur wegen der Hitze. Scheint hier etwas ganz Alltaegliches zu sein.Okay aber zurueck zu Tyson, Dustin hatte also das Feuer nicht ganz ausgemacht und es hatte sich uber Nacht sehr weit ausgebreitet und sie haben es ueberhaupt nicht gemerkt. Bis sie dann nach der Kirche einer ihrer Nachbarn aufgeregt darauf aufmerksam gemacht hat.Also, wir haben einen tollen Nachmittag mit Tyson verbracht und ich bin erst spaet in der Nacht wiedergekommen, was sich fuer meinen Montagmorgen nicht ganz so gut gemacht hat.
PS: Ich weiss nicht, ob ich schon erwaehnt habe, dass Carl und Sara jetzt zusammen sind. Sie haben sich dafuer allerdings reichlich Zeit gelassen (7monate) und sind letztendlich zusammen gekommen.
Mr.Hoyak
Monday, April 09, 2007
spring soccer, there we go again...
Das Tolle und der grosse Unterschied zum Fussball im Herbst ist, dass ich jetzt alle kenne. Nicht nur die Leute aus meienr Klassenstufe, sondern auch die anderen und so macht das gleich hundertfach mehr Spass und ich habe das Training sehr genossen, auch wenn es fuer Fussball noch wirklich kalt ist...
na ja, morgen frueh ist TrackPractice, die haben hier ein Trackteam (Sprints, Discuss, LongDistance und so weiter und so fort) und ich werde da einfach mal beitreten. Es kostet nur ein paar Dollars und ich kann koerperliche Fitness fuer Fussball gut gebrauchen...also ich muss morgen frueh raus
