Thursday, May 31, 2007
Krista Bomak
Monday, May 28, 2007
ein weiterer Tag mit den Sawatzkys und strahlendem Sonnenschein
Anschliessend habe ich Jordan und dessen Vater zweimal in Schach geschlagen, bevor wir dann endlich wieder in ihren Pool gegangen sind und dort den groessten Teil des Nachmittags verbrachten. Am Abend dann haben wir beschlossen Adam's Bike abzuholen, dass er Wochen zuvor kostenlos bei einer Fahrradauktion bekommen hatte. Wir haben es also zur Farm gebracht und aus alten Metall und irgendwelchen Truckbestandteilen ein richtig "tolles" Bike drausgemacht. Wir haben das ganze Metall zurechtgeschnitten und es anschliessend ans Fahrrad rangeschweisst, sodass es jetzt 30kg wiegt, aber einen doppelt verstaerkten Rahmen hat. Ausserdem hat es einen riesigen Gepaecktraeger, wo mindestens 2 Leute bequem drauf sitzen koennen und als Extra hat es noch eine ziemlich robuste Stossstange am Vorderrahmen, welche spaeter noch mit Naegeln ausgestattet werden soll, sodass ihm kein anderer Radfahrer mehr im Weg faehrt.
Michael's Birthday at the World's End
Wir haben also den TV und die X-box in den Anhaenger geraeumt und dann den Rest der Nacht mit Filmen verbracht. Ich musste am Morgen (3h Schlaf) gegen 7:30Uhr raus, weil ich zur Arbeit musste. Deswegen habe ich die Party auch fruehzeitig verlassen muessen, obowhl danach sowieso nicht mehr viel passiert ist. An diesem Morgen waren ungluecklicherweise auch die dorfweiten Garage-Sales, wo Leute alte Sachen, die sie nicht mehr brauchen, fuer einen guten Zweck und ein oder zwei Dollar verkaufen. Ich konnte da leider nicht hingehen und so haben nur meine Freunde preiswerte Gitarren, Fernseher, Sportausruestung und so weiter und so fort kaufen koennen.
Ich bin also zur Arbeit und musste erst einmal einen ganzen Haufen Bretter mit der Kreissaege zurechtsaegen, bis ich sie mit Henry (Enns') Hilfe und der "nailgun" alle angenagelt habe, was im Grossen und Ganzen schon gute 5h gedauert hat. Danach bin ich dann erschoepft nach Hause habe erstmal eine heisse Dusche gehabt und bin dann wie verabredet mit Matthew Sawatzky und seinem kleinen Bruder nach Portage gefahren, um mir den Film Fluch der Karibik 3 anzusehen, den ich entgegen aller Kritiken gar nicht mal schlecht fand. Es ist einfahc nur ein ungluecklicher Zeitpunkt, den Film zusammen mit Shrek3 und Spiderman 3 rauskommen zu lassen...
Monday, May 21, 2007
The Porters
Am Sonntag jedoch hat Brendan McCaskell eine Xbox-Party im Hub organisiert. Er hat einen Haufen Chips und Getraenke gekauft und dann einfach seine Klassenkameraden eingeladen...Wir hatten 4 Xboxs und 3 Fernsehermonitore plus einen Beamer des Hubs. Ich bin also so gegen 19Uhr dort hingegangen und habe bis 23:30Uhr durchgespielt. Wir hatten viel Spass und die vielfaeltigen Spielmodi habens auch nicht langweilig werden lassen (wir haben zum groessten Teil Halo gespielt). Ich habe dort allerdings nicht die Nacht verbracht, weil ich am naechsten Tag arbeiten musste, sondern bin nach Hause gegangen und habe ein paar Stunden geschlafen, bis ich dann auch schon wieder gegen 6:30Uhr aufstehen musste.
Meine Zeit hier geht langsam zu Ende udn ich versuche den Rest dennoch so gut wie moeglich zu geniessen, obwohl es mir schon schwer faellt.
Na gut, ich werde mich jetzt mal an meinen Aufsatz ueber das Buch "Der kleine Prinz" fuer Franzoesisch (auf Franzoesisch) machen.
(PS: ich hoffe, Flo kopiert das hier alles immer noch schoen;))
Wednesday, May 16, 2007
Needling Cows
Aber nochmal zur Arbeit. Ich verdiene jetzt 9$ pro Stunde (waehrend Henry 5 bekommt, er weiss allerdings nicht, dass ich mehr verdiene und dass ist auch gut so...) und arbeite zwischen 2-5 Tage pro Woche.
Das ganze fencing ist jetzt erstmal vorbei, aber es gibt immer noch einen Haufen arbeit zu tun. Wir werden jetzt die Scheune aufbauen und dazu muessen wir Loecher in den Betonboden bohren und grosse Holzplanken (die fuer die alte Scheune benutzt worden waren und mit riesigen Naegeln zusammen genagelt sind) auseinanderkriegen!
Erstmal ist es ganz schoen harte Arbeit Loecher mit der Schlagbohrmaschine in den Beton zu bohren (ich musste mich mit meinem ganzen Koerper dagegen stemmen und dass nicht nur einmal!). Das hat man auch deutlich am Verschleiss der Bohraufsaetze gesehen (wir brauchten pro Tag ca. 2-3). Die sind zwar relativ preiswert (3-6$), aber diese ganzen kleinen Steine im Betonboden machens ziemlich hart.
Und auch das Metallschneiden der dicken Bolzen, die die Holzplanken zusammenhalten (diese Holzplanken sind sehr schwer, sodass wir sie nur mit dem Traktor bewegen koennen). Zuerst muss man versuchen, sie herauszuschrauben und anschliessend das ueberstehende Ende mit der funkenspruehenden Metallfraese abgesaegt. Dann mussten wir den Vorschlaghammer nehmen und versuchen mit einem anderen Bolzen beide lockerzuschlagen und rauszuziehen.
Und gestern haben wir uns auch mal um seien Kuehe gekuemmert und zwar hat er 20Kaelber und die mussten alle gegen Krankheiten geimpft werden. Dafuer mussten wir sie erstmal von irhem Muettern trennen, was sich als gar nicht so einfach herausstellte und danach mussten wir sie einzeln in eine Maschine fuehren, die ihre Koepfe einklemmt und damit stillhaelt.
Das war mein job, die Kaelber in diese Maschine zu fuehren: Das war anfangs auch ganz einfach, aber sobald die ersten durch waren, haben die anderen gemerkt, um was es hier geht und vor allem die groesseren (ziemlich stark) haben dann ganz schoen Protest gemacht.
Und das eine hat mich sogar ordentlich gegens Schienbein getreten, wo ich jetzt eine ziemlich grosse Beule habe und die Haut an einer Stelle gerissen ist. Danach bin ich dann auch nicht mehr ganz so zimperlich mit den Kaelbern umgegangen und es hat dann auch ganz gut geklappt (Henry wurde fast von einer Mutterkuh umgerannt, er hat es geradeso ueber den Zaun geschafft, waehrend Henry Enns und ich mit Stockhieben auf die Nasen, den Kuehen gezeigt haben, wer hier der Boss ist;)
Am Abend bin ich dann einfach nur ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen.
Ich freue mich schon auf morgen, weil ich dann in Matthews Pool entspannen kann und wir bestimmt Spass mit der Jugend haben.
Und mit diesen Worten werde ich auch jetzt mal duschen und anschliessend ins Bett gehen...
Monday, May 14, 2007
Muttertag
Am Muttertag habe ich natuerlich gleich am Morgen meine Mama angerufen und mit ihr und dem Rest meiner Familie ein bisschen telefoniert. Wir haben uns ueber alles Moegliche unterhalten und auch Julian hat mir tolle Sachen erzaehlt.Anschliessend bin ich dann gleich zur Kirche, wo wir einen tollen (frauenbezogenen) Service hatten und danach zusammen Caffee getrunken haben (Muffins, Kuchen etc.). Daraufhin habe ich dann Sara gefragt, was wir denn wohl fuer Tina machen sollten und uns ist beiden nicht so wirklich was eingefallen. Michael hatte mich auch zu seiner Muttertagsfeier eingeladen und dadruch, dass Sara und ich uns nicht entscheiden konnten, bin ich dann mit Michael mitgegangen.Seine Familie lebt in Morden. Morden ist eine Stadt, in der ich schon einmal ganz zum Anfang des Jahres war. Ich bin dort zusammen mit Henry und Tina und Tina's Freunden aus Winkler hingefahren und wir haben uns dort ein ganz grosses Festival und eine tolle Parade angesehen. Nun bin ich dort zum zweiten Mal waehrend meines Jahres hingefahren und habe Michaels Familie besucht. Sie waren alle sehr freundlich und wir haben besonders mit seinen beiden Cousins viel Spass gehabt. Der eine ist genau so alt wie Julian und deshalb habe ich mit ihm einen grossen Teil der Zeit verbracht. Er kann uebrigens schon richtig gut Skateboard fahren (fast besser als laufen) und dadruch, haben wir beide einen Grossteil des Tages auf dem Board verbracht.Am Abend sind wir dann relativ spaet (8pm) nach Hause zurueckgekehrt, wo ich ueberrascht festgestellt habe, dass mein gesamter Garten voll von Leuten war. Die gesamte Zacharias Familie, die gesamte Enns Familie und auch Harley Porter und der Rest meiner eigenen Familie.Sie hatten ein grosses Lagerfeuer angezuendet und waren gerade dabei das gesamte mitgebrachte Essen auszupacken. Also war ich noch nicht zu spaet.Wir haben dann einen netten Abend alle zusammen verbracht und ich habe gelernt, wie man einen vernuenftigen "schmor" zubereitet (kekse oben und unten, schokolade und heissen marshmallow).Ich habe mich allerdings dann frueh verabschieden muessen, weil ich mcih fuer meinen Geschichtsexamen und Englischtest vorbereiten wollte.Und die habe ich heute dann auch erfolgreich hinter mich gebracht.
PS: ich habe heute mein erstes Packet mit Wintersachen und einem Haufen CDs abgeschickt...
Friday, May 11, 2007
meine Abflugdaten
Also:
5.Juli 6:30AM Winnipeg-->9:52AM Toronto
5.Juli 5:30PM Toronto-->6.Juli 7:00AM Frankfurt
6.Juli 8:55AM Frankfurt-->10:00AM Berlin
Ich werde dann wieder am Morgen in Berlin sein.
Fuer alle, die es nicht gleich auf den ersten Blick gesehen haben: Ich muss wieder (wie auf dem Hinflug) 7h in Toronto warten!!!
Also ich weiss auch nicht, was die sich dabei gedacht haben...
First Spring-Soccer Game
Wir sind also nach knapp anderthalb Stunden in Minnedose angekommen, wo wir auch schon im Herbst gespielt hatten. Dort gab es ungluecklicherweise nur eine Camping-Toilette ohne Strom und Wasser (Garrett, Mark und ich haben damit allerdings keine Probleme gehabt).
Dann gings auch schon los: Waehrend der ersten Halbzeit haben wir ein ganz ausgeglichenes Spiel gehabt, nur dass wir wussten, dass es nicht so bleiben wuerde, weil die Minnedose-Bank vollgestopft mit Ersatzspielern war und wir nicht mal Auswechselung fuers Mittelfeld hatten.
Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir dann auch ein Tor kassieren muessen (wahrscheinlich aus Muedigkeit).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hat Mark dann eine rote Karte bekommen, weil er udn sein Gegner dem Ball nachgejagt sind, beide sind gefallen, der andere ist schneller auf die Beinde gekommen, ueber Mark gesprungen, der ist gerade aufgestanden und deshalb ist der andere mit einem lauten Krach genau auf Mark gelandet.
Allerdings wurde das Foul an Mark gepfiffen, woraufhin der sich erstmal ordentlich beschwert hat. Er hat dem Schiedsrichter gesagt, dass er zum Ball und nicht zum Koerper wollte und dass, wenn er zum Koerper gewollt haette, der andere jetzt tot am Boden liegen wuerde. Ja und das sagt man halt zu dem Schiedsrichter nicht...
Wir haben also die gesamte zweite Halbzeit mit einem Spieler weniger bestreiten muessen, was uns aber nicht daran gehindert hat, einen Anschlusstreffer zu schiessen (Darwin hatte da aber ziemlich Glueck gehabt). Im weiteren Spielverlauf hat dann unser bester Stuermer einen ziemlich Schuss abgegeben, den der Torwart nicht festhalten konnte. Und ich habe dann Ball direkt vor die Fuesse bekommen und ohne lange nachzudenken einfach nur abgezogen.
Wir haben also 2:1 gefuehrt, nur dass wir auch noch 25MInuten Spielzeit hatten. Fuer den gesamten REst haben wir uns einfach nur zurueckgezogen und den Ball so weit wie moeglich in die andere Haelfte zu unseren STuermern geschossen, weil es fuer das Mittelfeld einfach kaum moeglich war, immer noch hin und herzurennen (da wir ja keine Auswechslung gehabt hatten).
Wir haben dann das Spiel auch mit diesem Punktestand gewonnen.
Anschliessend sind wir dann auch noch zu Macdonalds und DairyQueen gegangen (wo ich das erste Mal einen dieser legendaeren Blizzards hatte). Und haben uns dann auf den Weg nach Hause gemacht, wo wir so gegen MItternacht angekommen sind.
Wednesday, May 09, 2007
Sucker-Fishing!
work and Prairie Oysters
Saturday, May 05, 2007
Work at Henry Enns'
Henry Enns, ein sehr netter 35jaehriger Familienvater ist dabei, seine eigene Farm aufzubauen und kann dabei ne ganze Menge Hilfe gebrauchen. Er hat eine Diary-Farm (Kuehe!) und deshalb haben wir den ganzen Tag "fencing"/ Zaeune gebaut. Was ich da gemacht habe, ist, den Hammer schwingen und ueberstehende Enden der ziemlich dicken Holzplancken mit der Motorsaege absaegen. Ich weiss ja nicht, ob die hier andere Sicherheitsbestimmungen haben, aber die Motorsaege hatte es ganz shcoen in sich;) und nach einigen Stunden mit der in der Hand konnte ich meine Arme vor Erschoepfung und wegen der ganzen Vibration kaum fuehlen. Waehrend der Arbeit war ich so durchnaesst, dass ich meine Sachen foermlich auswringen konnte und dann von Henry Enns noch ein paar neue bekam. Er lebt in einem wunderschoenen Haus, dass von einem kleinen Fluesschen umflossen wird. Er hat drei kleine Kinder und der juengste erinnert mich sehr an Julian. Die Arbeit da hat mir superviel Spass gemacht, vor allem, weil die kleinen Kinder mehr oder weniger gut mithelfen, aber ein tolle Spassfaktor sind;)
Henry (mein Gastbruder) arbeitet da jetzt schon seit letztem Jahr und hat konstant 5$ pro Stunde verdient. Henry Enns hat mich dann mal vertraulich zur Seite gezogen und mir zugefluestert, dass ich wahrscheinlich wesentlich mehr kriegen werde, weil ich ihm wirklich gut helfe und vorallem die harte Arbeit mit der Motorsaege abnehme. Ich habe also den gesamten Tag heute im eiskalten Regen gearbeitet und bin nun unheimlich stolz auf mich. Ich werde dort wahrschienlich so ein, zweimal die Woche arbeiten. Hoffentlich den ganzen Sommer bis ich zurueckkomme.
Am Montag nach meinem Fussballtraining gehts weiter;)
PS: ich hab mir auch ein ganz nettes Suemchen verdient...
Friday, May 04, 2007
Ahhh Schlangen!
Wir haben gerade so viele im Dorf, dass Leute mit Aexten rumlaufen und vor allem kleine Kinder (!) den ganzen Tag am Schlangenkoepfen sind. Na ja, wenigstens laufen die mir dann nicht mehr uebern Weg...
Und auch noch eine andere kurze Geschichte:
Michael Wall, einer der Leute der auch zu unserer Jugend kommt, ist ein sher wohlhabender junger Mann und gestern hat er mir erzaehlt weshalb. Zur zusaetzlichen Info: es gibt hier eine Lebensmittelladenkette, die sich Co-op nennt und die praktisch Kaisers, Aldi, Lidl, Plus und Metro alle in einem verkoerpert. Und seine Familie hat den Vertrag jeden Co-op in ganz Manitoba und in ganz Saskatchewan und auch jeden in ganz Calgary mit Spargel zu versorgen!
Und das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Millionenvertrag. Er hat mich auch eingeladen mit seinem (eigenen!) Boot mal auf die Seen zu fahren und mit ihm in den Waeldern Paint-balling zu gehen. mal sehen, was draus wird!
Und die letzte meiner kleinen Geschichten ist Henry's neueste Errungenschaft: ein Pocket-Bike. Ein kleines Motorrad, was es auf eine Hoechstgeschwindigkeit von 90kmh bringt und damit brandgefaherlich ist!
Er hatte es jetzt shcon zwei Tage und ist es auch staendig durchs ganze Dorf gefahren (jeder konnte ihn hoeren...) und hat seinen Spass gehabt. Bis er gestern Abend an einem Polizisten vorbeigeduest ist. Er hat ein Ticket von ueber 200$ bekommen ("unter 16jaehriges Motorrad fahren" und auch "illegales Vehikel") und das wird wahrschienlich auch seine Drivers License beeinflussen, die er ja gerade in der Schule versucht zu bekommen. Also mal sehen wie sich das alles entwickelt.
