Thursday, May 31, 2007

Krista Bomak

Ich bin gestern Abend zusammen mit Krista nach Winnipeg gefahren. Krista ist in einigen meiner Klassen und eine super nette Person. Sie ist sehr sportlich und auch wirklich ueberraschend gutaussehend (ich meine fuer eine Sportlerin...). Sie ist die beste Baseballspielerin, die ich je gesehen habe. Sie spielt fuer ein Winnipeg-Team und die haben die letzten 4Jahre (seit dem sie in der Liga mitspielt) immer die Manitoba Championships gewonnen. Ich habe in den letzten Wochen immer mehr Zeit mit ihr verbracht und wir haben einige Sachen zusammen unternommen, so auch gestern Abend. Wir sind also zusammen mit ihren Eltern nach Winnipeg gefahren, weil sie fuer das Team spielt und ihr Vater beim Coaching mithilft. Wir sind also dort im Regen angekommen und haben gehofft, dass das Spiel wenigstens nicht abgesagt wird wegen des Regens. Ihr Vater und sie sind dann schon mal zum Warm-up gegangen, waehrend ihre Mutter und ich zum naechsten Walmart gefahren sind und 10l Milch gekauft haben (wahrschinelich fuer die naechsten Wochen im Haushalt Bomak). Anschliessend sind wir ins Center Winnipegs gefahren, um eine aeltere Dame abzuholen, die sich jedes von Kristas Baseballspielen ansieht und nie was verpasst. Ihr Geburtstag ist heute und deshalb hatte sie auch schon alles fuer eine Feier nach dem Spiel vorbereitet, worueber ich mich natuerlich auch gefreut habe, aber andererseits wuerde es dann sehr, sehr spaet werden und ich musste heute in die Schule. Na ja, zumindest haben wir sie dort abgeholt und zusammen mit mitgebrachten Schlafsaecken und Regenjacken zum Baseballfeld gebracht, wo Krista auch schon fertig mit dem Aufwaermen war. Wir haben uns also in die Schlafsaecke gemummelt, Sonnenblumkerne zum Knabbern rausgeholt und und auf das Spiel gefreut. Waehrend der "Wartezeit" habe ich mich lange mit der aelteren Dame ueber Baseball, ihre Zeit als Lehrer in MacGregor und alles Moegliche andere unterhalten und herausgefunden, dass sie mich ein bisschen an Oma Elisabeth erinnert. Dann hats aber auch schon angefangen und trotz starken Windes und praktisch eiskalten Regens haben wir das Spiel genossen, was Kristas Team sehr leicht dominieren konnte. Das Spiel wurde allerdings dann mit deutlichem Punkteabstand nach dem fuenften Inning abgebrochen, weil es einfach zu stark geregnet hatte. Wir sind also fruehzeitig (gluecklicherweise) zur der aelteren Frau (Lillian) gefahren und haben unsere kleine "Party" begonnen. Wir haben den Rest der Nacht dann mit "cinnamon-buns", Keksen und heisser Schokolade beziehungsweise Kaffee verbracht. Wir haben uns auch im Fernsehen ein Baseballspiel der NewYork Yankees angesehen und die Zeit in aller Ruhe genossen.Wir haben uns dann auch bald auf den Weg nach Hause gemacht und heute morgen in der Schule war ich wirklich sehr muede, weil wir gestern erst um 3UHr nach Hause gekommen sind.Ich werde allerdings noch zu einem weiteren ihrer Spiele naechste Woche gehen...

Monday, May 28, 2007

ein weiterer Tag mit den Sawatzkys und strahlendem Sonnenschein

Ich bin also gestern am Sonntag zum ersten Mal (ausser Tysons Taufe) zur EMC Kirche am Ostende Macgregors gegangen. Die gesamten Maedchen der Jugend waren bei einem Overnight-Stay im Hub, den Sara fuer die Maedchen unserer Jugend organisiert hatte. Ich habe mir also dort den relativ interessanten Service zusammen mit den Sawatzkys angehoert (Jordan, Matthew, David und Nicholas). Sie hatten auch eine suedamerikanische Gesangsgruppe dort, die erst vor 3 WOchen nach Kanada gekommen war und die haben wirklich gewusst wie man singt. Nicht nur dass sie alle wunderbare Stimmen hatten, sondern auch die passende Choreographie liess nichts zu wuenschen uebrig. Ich habe das also sehr genossen und bin dann anschliessend zu Matthews Haus gegangen, wo ich zum ersten Mal seine Grosseltern auf der muetterlichen Seite kennengelernt habe und wir ein koestliches Mittagessen hatten. Kartoffeln was sonst? Aber es hat dennoch wirklich gut geschmeckt.
Anschliessend habe ich Jordan und dessen Vater zweimal in Schach geschlagen, bevor wir dann endlich wieder in ihren Pool gegangen sind und dort den groessten Teil des Nachmittags verbrachten. Am Abend dann haben wir beschlossen Adam's Bike abzuholen, dass er Wochen zuvor kostenlos bei einer Fahrradauktion bekommen hatte. Wir haben es also zur Farm gebracht und aus alten Metall und irgendwelchen Truckbestandteilen ein richtig "tolles" Bike drausgemacht. Wir haben das ganze Metall zurechtgeschnitten und es anschliessend ans Fahrrad rangeschweisst, sodass es jetzt 30kg wiegt, aber einen doppelt verstaerkten Rahmen hat. Ausserdem hat es einen riesigen Gepaecktraeger, wo mindestens 2 Leute bequem drauf sitzen koennen und als Extra hat es noch eine ziemlich robuste Stossstange am Vorderrahmen, welche spaeter noch mit Naegeln ausgestattet werden soll, sodass ihm kein anderer Radfahrer mehr im Weg faehrt.

Michael's Birthday at the World's End

Michaels Geburtstag war am letzten Freitag und wir sind dann auch gleich alle nach der Schule zu seinem Haus gegangen. Alle: das sind Matthew, Jordan, Adam, Henry, David und ich. Wir haben dann den Abend mit gutem Essen, Filmen und ein bisschen X-box spielen verbracht. Wir haben auch ne ganze Menge Football gespielt, bis es dann so spaet war, dass wir alle zusammen in Michaels "Zeltanhaenger" geklettert sind. Das ist ein Autoanhaenger, wie ein Campingwagen, aber es ist sehr klein und besteht nur aus Betten (3). Wir haben uns also alle Decken, Kissen und warme Sachen geschnappt, die jeder bei sich zu Hause finden konnte und es uns dann in diesem kleinen Wagen gemuetlich gemacht. Unsere einzige Sorge war allerdings die Kaelte, weil es diese Nacht um die 0Grad werden sollte und der Anhaenger keinerlei Heizung hatte und wir die Fenster die gesamte Nacht auflassen mussten, wegen unserer Ausatemluft und auch weil der Anhaenger nach Mottenkugeln stank.
Wir haben also den TV und die X-box in den Anhaenger geraeumt und dann den Rest der Nacht mit Filmen verbracht. Ich musste am Morgen (3h Schlaf) gegen 7:30Uhr raus, weil ich zur Arbeit musste. Deswegen habe ich die Party auch fruehzeitig verlassen muessen, obowhl danach sowieso nicht mehr viel passiert ist. An diesem Morgen waren ungluecklicherweise auch die dorfweiten Garage-Sales, wo Leute alte Sachen, die sie nicht mehr brauchen, fuer einen guten Zweck und ein oder zwei Dollar verkaufen. Ich konnte da leider nicht hingehen und so haben nur meine Freunde preiswerte Gitarren, Fernseher, Sportausruestung und so weiter und so fort kaufen koennen.
Ich bin also zur Arbeit und musste erst einmal einen ganzen Haufen Bretter mit der Kreissaege zurechtsaegen, bis ich sie mit Henry (Enns') Hilfe und der "nailgun" alle angenagelt habe, was im Grossen und Ganzen schon gute 5h gedauert hat. Danach bin ich dann erschoepft nach Hause habe erstmal eine heisse Dusche gehabt und bin dann wie verabredet mit Matthew Sawatzky und seinem kleinen Bruder nach Portage gefahren, um mir den Film Fluch der Karibik 3 anzusehen, den ich entgegen aller Kritiken gar nicht mal schlecht fand. Es ist einfahc nur ein ungluecklicher Zeitpunkt, den Film zusammen mit Shrek3 und Spiderman 3 rauskommen zu lassen...

Monday, May 21, 2007

The Porters

Die Pastorfamilie meiner Kirche zieht um! Und zwar nach Regina, Saskatchewan. Der Grund ist, dass Andrea sowieso dort zum Missionscollege gehen moechte (sie macht dieses Jahr ihren Abschluss) und sie in Saskatchewan auch ihre ganzen Verwandten haben. Aber der Hauptgrund ist, dass sie der mit der SoulsHarborRescueMission helfen wollen, wo auch ich vor ein paar Monaten mitgearbeitet hatte.Sie werden also umziehen und Harley wird nicht mehr der Pastor unserer Gemeinde hier sein. Fuer mich ist das, auch wenn es hart klingt, eigentlich ganz gut: Diese Familie hat mit mir relativ viel Zeit verbracht und besonders Andrea and ich haben eigentlich viel zusammen unternommen. Und jetzt werden sie nach der Graduation, so um den 30.6. rum, umziehen. Ich werde es also nicht ganz so schwer haben, wieder nach Deutschland zurueckzukehren, weil sie ja sowieso wegziehen wuerden.Andere Neuigkeiten sind, dass ich das lange Wochenende hier, jeden Tag gearbeitet habe. Langes Wochenende deshalb, weil heute (am Montag) Queen Victoria's Birthday immernoch zelebriert wird.
Am Sonntag jedoch hat Brendan McCaskell eine Xbox-Party im Hub organisiert. Er hat einen Haufen Chips und Getraenke gekauft und dann einfach seine Klassenkameraden eingeladen...Wir hatten 4 Xboxs und 3 Fernsehermonitore plus einen Beamer des Hubs. Ich bin also so gegen 19Uhr dort hingegangen und habe bis 23:30Uhr durchgespielt. Wir hatten viel Spass und die vielfaeltigen Spielmodi habens auch nicht langweilig werden lassen (wir haben zum groessten Teil Halo gespielt). Ich habe dort allerdings nicht die Nacht verbracht, weil ich am naechsten Tag arbeiten musste, sondern bin nach Hause gegangen und habe ein paar Stunden geschlafen, bis ich dann auch schon wieder gegen 6:30Uhr aufstehen musste.
Meine Zeit hier geht langsam zu Ende udn ich versuche den Rest dennoch so gut wie moeglich zu geniessen, obwohl es mir schon schwer faellt.
Na gut, ich werde mich jetzt mal an meinen Aufsatz ueber das Buch "Der kleine Prinz" fuer Franzoesisch (auf Franzoesisch) machen.
(PS: ich hoffe, Flo kopiert das hier alles immer noch schoen;))

Wednesday, May 16, 2007

Needling Cows

Diese Woche jetzt arbeite ich 5 Tage, jeden Tag bis auf Donnerstag (Youth) und Sonntag. Sonntag werde ich mich mit Freunden treffen und wahrscheinlich schwimmen gehen (es ist sehr warm) und auch Donnerstag werde ich, bevor wir dann zusammen zur Jugend gehen, zu Matthew's Haus gehen.
Aber nochmal zur Arbeit. Ich verdiene jetzt 9$ pro Stunde (waehrend Henry 5 bekommt, er weiss allerdings nicht, dass ich mehr verdiene und dass ist auch gut so...) und arbeite zwischen 2-5 Tage pro Woche.
Das ganze fencing ist jetzt erstmal vorbei, aber es gibt immer noch einen Haufen arbeit zu tun. Wir werden jetzt die Scheune aufbauen und dazu muessen wir Loecher in den Betonboden bohren und grosse Holzplanken (die fuer die alte Scheune benutzt worden waren und mit riesigen Naegeln zusammen genagelt sind) auseinanderkriegen!
Erstmal ist es ganz schoen harte Arbeit Loecher mit der Schlagbohrmaschine in den Beton zu bohren (ich musste mich mit meinem ganzen Koerper dagegen stemmen und dass nicht nur einmal!). Das hat man auch deutlich am Verschleiss der Bohraufsaetze gesehen (wir brauchten pro Tag ca. 2-3). Die sind zwar relativ preiswert (3-6$), aber diese ganzen kleinen Steine im Betonboden machens ziemlich hart.
Und auch das Metallschneiden der dicken Bolzen, die die Holzplanken zusammenhalten (diese Holzplanken sind sehr schwer, sodass wir sie nur mit dem Traktor bewegen koennen). Zuerst muss man versuchen, sie herauszuschrauben und anschliessend das ueberstehende Ende mit der funkenspruehenden Metallfraese abgesaegt. Dann mussten wir den Vorschlaghammer nehmen und versuchen mit einem anderen Bolzen beide lockerzuschlagen und rauszuziehen.
Und gestern haben wir uns auch mal um seien Kuehe gekuemmert und zwar hat er 20Kaelber und die mussten alle gegen Krankheiten geimpft werden. Dafuer mussten wir sie erstmal von irhem Muettern trennen, was sich als gar nicht so einfach herausstellte und danach mussten wir sie einzeln in eine Maschine fuehren, die ihre Koepfe einklemmt und damit stillhaelt.
Das war mein job, die Kaelber in diese Maschine zu fuehren: Das war anfangs auch ganz einfach, aber sobald die ersten durch waren, haben die anderen gemerkt, um was es hier geht und vor allem die groesseren (ziemlich stark) haben dann ganz schoen Protest gemacht.
Und das eine hat mich sogar ordentlich gegens Schienbein getreten, wo ich jetzt eine ziemlich grosse Beule habe und die Haut an einer Stelle gerissen ist. Danach bin ich dann auch nicht mehr ganz so zimperlich mit den Kaelbern umgegangen und es hat dann auch ganz gut geklappt (Henry wurde fast von einer Mutterkuh umgerannt, er hat es geradeso ueber den Zaun geschafft, waehrend Henry Enns und ich mit Stockhieben auf die Nasen, den Kuehen gezeigt haben, wer hier der Boss ist;)
Am Abend bin ich dann einfach nur ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen.
Ich freue mich schon auf morgen, weil ich dann in Matthews Pool entspannen kann und wir bestimmt Spass mit der Jugend haben.
Und mit diesen Worten werde ich auch jetzt mal duschen und anschliessend ins Bett gehen...

Monday, May 14, 2007

Muttertag

Am Muttertag habe ich natuerlich gleich am Morgen meine Mama angerufen und mit ihr und dem Rest meiner Familie ein bisschen telefoniert. Wir haben uns ueber alles Moegliche unterhalten und auch Julian hat mir tolle Sachen erzaehlt.Anschliessend bin ich dann gleich zur Kirche, wo wir einen tollen (frauenbezogenen) Service hatten und danach zusammen Caffee getrunken haben (Muffins, Kuchen etc.). Daraufhin habe ich dann Sara gefragt, was wir denn wohl fuer Tina machen sollten und uns ist beiden nicht so wirklich was eingefallen. Michael hatte mich auch zu seiner Muttertagsfeier eingeladen und dadruch, dass Sara und ich uns nicht entscheiden konnten, bin ich dann mit Michael mitgegangen.Seine Familie lebt in Morden. Morden ist eine Stadt, in der ich schon einmal ganz zum Anfang des Jahres war. Ich bin dort zusammen mit Henry und Tina und Tina's Freunden aus Winkler hingefahren und wir haben uns dort ein ganz grosses Festival und eine tolle Parade angesehen. Nun bin ich dort zum zweiten Mal waehrend meines Jahres hingefahren und habe Michaels Familie besucht. Sie waren alle sehr freundlich und wir haben besonders mit seinen beiden Cousins viel Spass gehabt. Der eine ist genau so alt wie Julian und deshalb habe ich mit ihm einen grossen Teil der Zeit verbracht. Er kann uebrigens schon richtig gut Skateboard fahren (fast besser als laufen) und dadruch, haben wir beide einen Grossteil des Tages auf dem Board verbracht.Am Abend sind wir dann relativ spaet (8pm) nach Hause zurueckgekehrt, wo ich ueberrascht festgestellt habe, dass mein gesamter Garten voll von Leuten war. Die gesamte Zacharias Familie, die gesamte Enns Familie und auch Harley Porter und der Rest meiner eigenen Familie.Sie hatten ein grosses Lagerfeuer angezuendet und waren gerade dabei das gesamte mitgebrachte Essen auszupacken. Also war ich noch nicht zu spaet.Wir haben dann einen netten Abend alle zusammen verbracht und ich habe gelernt, wie man einen vernuenftigen "schmor" zubereitet (kekse oben und unten, schokolade und heissen marshmallow).Ich habe mich allerdings dann frueh verabschieden muessen, weil ich mcih fuer meinen Geschichtsexamen und Englischtest vorbereiten wollte.Und die habe ich heute dann auch erfolgreich hinter mich gebracht.

PS: ich habe heute mein erstes Packet mit Wintersachen und einem Haufen CDs abgeschickt...

Friday, May 11, 2007

meine Abflugdaten

Ja anscheinend ist es auch schon so weit, dass ich meine Abflugdaten von EF zugeschickt bekomme. Ein bisschen Wehmut kommt schon auf, obwohl ich mich natuerlich auch super auf zu Hause freue. Aber die letzte Wochen werde ich mal noch in vollen Zuegen geniessen.
Also:

5.Juli 6:30AM Winnipeg-->9:52AM Toronto
5.Juli 5:30PM Toronto-->6.Juli 7:00AM Frankfurt
6.Juli 8:55AM Frankfurt-->10:00AM Berlin

Ich werde dann wieder am Morgen in Berlin sein.
Fuer alle, die es nicht gleich auf den ersten Blick gesehen haben: Ich muss wieder (wie auf dem Hinflug) 7h in Toronto warten!!!
Also ich weiss auch nicht, was die sich dabei gedacht haben...

First Spring-Soccer Game

Wir hatten letztens unser erstes Fussballspiel. Der grundlegende Unterschied zwischen Fall und Springsoccer ist, dass man sich zu den Spielen waehrend des Fruehlings nicht auf den Schulbus verlassen kann, sondern sich selbst eine Hin und Rueckfahrt organisieren muss, was nicht immer einfach sein wird. Gluecklicherweise haben die meisten meiner Freunde allerdings alle schon ihren Fuehrerschein und deshalb hat mich Mark dann auch am Dienstag nach Minnedose gefahren (er ist ja auch im Team). WIr wussten alle, dass dieses Spiel nicht einfach werden wuerde, weil Tyson und sein Bruder ihrem Vater beim ERnten helfen muessen und deshalb diese Saison nicht mitspielen koennen und fuer dieses eine Spiel mussten wir auch noch auf zahlreiche Baseballspieler verzichten, die dann aber bei den anderen Spielen dabei sein wuerden.
Wir sind also nach knapp anderthalb Stunden in Minnedose angekommen, wo wir auch schon im Herbst gespielt hatten. Dort gab es ungluecklicherweise nur eine Camping-Toilette ohne Strom und Wasser (Garrett, Mark und ich haben damit allerdings keine Probleme gehabt).
Dann gings auch schon los: Waehrend der ersten Halbzeit haben wir ein ganz ausgeglichenes Spiel gehabt, nur dass wir wussten, dass es nicht so bleiben wuerde, weil die Minnedose-Bank vollgestopft mit Ersatzspielern war und wir nicht mal Auswechselung fuers Mittelfeld hatten.
Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir dann auch ein Tor kassieren muessen (wahrscheinlich aus Muedigkeit).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hat Mark dann eine rote Karte bekommen, weil er udn sein Gegner dem Ball nachgejagt sind, beide sind gefallen, der andere ist schneller auf die Beinde gekommen, ueber Mark gesprungen, der ist gerade aufgestanden und deshalb ist der andere mit einem lauten Krach genau auf Mark gelandet.
Allerdings wurde das Foul an Mark gepfiffen, woraufhin der sich erstmal ordentlich beschwert hat. Er hat dem Schiedsrichter gesagt, dass er zum Ball und nicht zum Koerper wollte und dass, wenn er zum Koerper gewollt haette, der andere jetzt tot am Boden liegen wuerde. Ja und das sagt man halt zu dem Schiedsrichter nicht...
Wir haben also die gesamte zweite Halbzeit mit einem Spieler weniger bestreiten muessen, was uns aber nicht daran gehindert hat, einen Anschlusstreffer zu schiessen (Darwin hatte da aber ziemlich Glueck gehabt). Im weiteren Spielverlauf hat dann unser bester Stuermer einen ziemlich Schuss abgegeben, den der Torwart nicht festhalten konnte. Und ich habe dann Ball direkt vor die Fuesse bekommen und ohne lange nachzudenken einfach nur abgezogen.
Wir haben also 2:1 gefuehrt, nur dass wir auch noch 25MInuten Spielzeit hatten. Fuer den gesamten REst haben wir uns einfach nur zurueckgezogen und den Ball so weit wie moeglich in die andere Haelfte zu unseren STuermern geschossen, weil es fuer das Mittelfeld einfach kaum moeglich war, immer noch hin und herzurennen (da wir ja keine Auswechslung gehabt hatten).
Wir haben dann das Spiel auch mit diesem Punktestand gewonnen.
Anschliessend sind wir dann auch noch zu Macdonalds und DairyQueen gegangen (wo ich das erste Mal einen dieser legendaeren Blizzards hatte). Und haben uns dann auf den Weg nach Hause gemacht, wo wir so gegen MItternacht angekommen sind.

Wednesday, May 09, 2007

Sucker-Fishing!

Letzten Sonntag bin ich mit Michaels Familie und Matthew Sawatzky Sucker-Fishing gegangen. Suckers sind Saugerfische die besonders im Fruehjahr zu Tausenden und Abertausenden durch die Fluesse schwimmen. Wir sind also nach Katrime gefahren, wo es in einem kleinen Fluss einen verhaeltnismaessig kleinen Staudamm gibt. Und nur da ist es wirklich moeglich durchs Wasser zu waten und Fische im Schatten der Felsbloecke zu erspaehen. Wir hatten eine Mistgabel, einen grossen Kaescher, eine Machete, einen langen Eiskratze mit rasiermesserscharfer Spitze und Baseballbats. Und dann ging das Gemetzel los. Ich habe mir gleich zu Anfang mal den Eiskratzer gegriffen und da ich keine Gummistiefel hatte, bin ich dann mal barfuss losgewatet. So auch der Rest. Wir haben dann immer versucht die Fische einzudraengen und in eine bestimmte Richtung (zum Kaescher) zu scheuchen, wo wir sie dann gefangen und ans Land geworfen haben. Das hat auch ganz gut geklappt, nur dass man nach einer grossen Schlacht immer erstmal warten musste, bis sich wieder neue Fischschwaerme angesammelt hatten. Suckerfish sind relativ grosse Fische, sie sind so zwischen Unterarmlaenge und gesamter Armlaenge lang und so dick wie eine Wade (meine Wade und nicht Flos^^). Also ganz schoen grosse und vor allem schwere Fische.Wir haben also so circa 2h sehr viel Spass gehabt und jeder ist mindestens einmal ausgerutscht, weil es superglitschig war und vor allem die Steine unterwasser auch mal ganz schoen scharfkantig sein konnten.Wir haben im Grossen und Ganzen so um die 30-40 Fische gefangen (nicht wirklich gefangen, eigentlich nur getoetet) und dadurch, dass Michaels kleine Brueder den groessten Teil der Zeit damit beschaeftigt waren, die Fische, die wir ans Ufer geworfen hatten, zu toeten und dann wieder ins Wasser zu schmeissen, hatten wir am Ende nur so um die 15, die wir dann fein, saeuberlich aneindandergereiht haben, sodass sich die Voegel dran erfreuen koennten.Wir sind dann alle nach Hause gefahren und haben erstmal etwas ueber unseren Abend diskutiert, bis Michael dann auf die tolle Idee kam, dass sein Vater uns ja mit der Wasserpistole abspritzen koennte und wir alle bei ihm fuers Grillen bleiben koennten. So haben wirs dann auch gemacht. Wir haben alle Badehosen von seinem Vater bekommen, die mehr oder weniger gut gepasst und interessante Farben haben. Anschliessend hat er uns dann mit lauwarmen Wasser geduscht, waehrend wir mit Waschlappen, den Van gesaeubert haben. Das war sicher ein etwas merkwuerdiges Bild fuer MacGregor. In der MItte des Dorfes, drei junge Maenner die praktisch nackt einen Van waschen. Ich war ueberrascht, das keiner anderer kam und nach einem "Carwash" gefragt hat:P.Daraufhin haben wir uns dann abgeseift (wir haben alle nach Fisch gestunken) und dann ein herrliches Abendessen genossen. Ich habe mich also richtig gut vollgegessen um den Abend schoen ausklingen zu lassen, aber nichts da!!!Minuten nach dem wir fertig waren, und sich ein jeder auf den Heimweg machen wollte, kam Jordan Sawatzky (Matthews Bruder), der sich den Tag ueber etwas gelangweilt hatte und nun besonders unternehmunslustig war.Er hatte eine ganz tolle Idee; dazu mussten Matthew und ich zurueck nach Katrime fahren und so um die 10 Fische aufsammeln und Jordan und Mike sind zusammen nach Portage gefahren um Silversterboeller zu kaufen (CherryBombs: beruehmt, beruechtigt hier).Wir haben uns dann alle hinter der Eastend-Kirche getroffen und immer einen Fisch genommen, einen dieser Knaller durch den Mund in die Innereien geschoben, angezuendet und dann nur zugesehen. Ausser der Tatsache, dass wir alle mit Fischinnereien bespritzt waren und nach Fisch stanken, hatten wir einen superAbend!Nur hat Jordan am naechsten Tag einen Anruf vom Pastor bekommen, der die Gedaerme und den Gestank an der noerdlichen Kirchenmauer nicht ganz so toll fand;)

work and Prairie Oysters

Die letzten Tage waren hier einfach wunderschoen, aber superheiss. Die normale Tagestemperatur lag zwischen 20-30Grad und gestern hatten wir 33Grad! Alles ist am Bluehen und ein jeder, der auch nur im entferntesten was mit Farming zu tun hat, ist ganz aus dem Haeuschen. Alles laeuft auf Hochturen und ein jeder hat sich auch shcon den ersten Sonnenbrand eingefangen, so auch ich gestern...Und zwar hatte ich letzte Stunde Ausfall (schulstunden sind hier 80min lang) und habe deshalb mit meinen Freund auf dem Fussballplatz ein bisschen Baseball gespielt. Uns wurde dabei so warm, dass wir einfach die ganze Zeit mit nacktem Oberkoerper gespielt haben. Tyson hatte dann eine super Idee und zwar wollte er den Locker seiner Freundin mit Loewenzahn fuellen (seine Freundin ist Stephanie Tomchuk). Das haben wir dann auch gemacht und zwar sassen dann 4 junge, halbnackte Maenner im Gras (Mark, Tyson, Craig und ich) und haben Loewenzahn in ihre Baseballhandschuhe gepflueckt, wir haben die dann alle in die Schule getragen und praktisch ihren gesamtem Locker mit Loewenzahn gefuellt. Die Ueberraschung war ziemlich gross;)Anschliessend hatte ich dann Soccerpractice and wir haben die Mannschaft in zwei Untergruppen aufgeteilt (Shirts and Skins-->"mit Tshirt" vs "ohne Tshirt) und ich war natuerlich in der Skins-gruppe, was dann dazu gefuehrt hat, dass ich weitere 3h mit nacktem Oberkoerper durch die Gegend gerannt bin. Ungluecklicherweise hatten wir zwei Unfaelle waehrend dieses Trainings. Garrett Bodie ist nicht nur fuer seinen sehr harten Schuss bekannt, sondern auch fuer sein Wegholzen von allem, was ihm in den Weg kommt. Ja und dieses Mal war es Braden (Nicoll), der dummerweise zur falschen Zeit am falschen Ort war. Bodie hat ihm den Knoechel weggehauen und der ist jetzt gerissen und total schwarz von blauen Flecken. Es ist Bradens letztes Jahr und er ist einer der wichtigsten Stuetzen unseres Teams. Aber er wird mti hoher Wahrscheinlichkeit kein Fussball in diesem Jahr mehr spielen und auch Track und Baseball (sind alle in der Saison gerade) kann er vergessen. Und auch ich habe meinen Teil abbekommen, weil wir Worldcup gespielt haben (etliche Teams, je 2 Spieler, versuchen alle zu gewinnen) und Garrett die gesamte Zeit ueber aus der 2. Reihe geschossen hat, waehrend die anderen einfach nur zugeschaut haben, schliesslich wollte ja niemand verletzt werden (ueberraschend starke Schusskraft). Bis mir das dann langsam zu bunt wurde und ich einfach mal dazwischengesprungen bin, was keine so gute Idee war. Der Ball hat mich genau in die Mitte des Hinterkopfes getroffen und ich bin danach erstmal voellig kraftlos auf den Boden gefallen. Als ich mich dann wieder aufgerichtet hatte, hatte ich ein unheimliches Stechen im Kopf und mir war ziemlich schwindelig, deshalb habe ich dann auch den Rest des Trainings nur rumgesessen.Am Abend dann hat mich Henry Enns abgeholt und wir haben zusammen, dass letzte Zaunstueck fertig zusammengesetzt und dann den Abend mit seiner Familie verbracht. Ich habe dann auch mal die Gelegenheit bekommen, bei denen zu Abend zu essen undich muss schon sagen, dass ist wahrschienlich das schoenste Haus, in dem ich jemals gegessen habe:PAm Abend hat er mich dann nach Hause gefahren und mir eine tolle Geschichte ueber struppige Cowboy-Baerte und Prairie-Oysters erzaehlt. Zu Hause habe ich dann gemerkt, dass meine Schultern ganz schoen rot waren und auch mein Nacken einiger Kuehlung bedurfte. Und ich habe auch gemerkt, dass es wesentlich anstrengender ist, in gluehender Hitze zu Arbeiten, als beim Regen. Vor allem, weil ich den Segestaub ueberall hatte und total verschwitzt und staubig war.Aber nach einer kalten Dusche hat sich das dann schon viel besser angefuehlt...

Saturday, May 05, 2007

Work at Henry Enns'

Ich bin heute das erste Mal arbeiten gegangen. Im stroemenden Regen und eiskaltem Wind habe ich 10h gearbeitet! Von 7:30Uhr bis 16Uhr (mit Mittagspause, die aber auch nur 30min lang war).
Henry Enns, ein sehr netter 35jaehriger Familienvater ist dabei, seine eigene Farm aufzubauen und kann dabei ne ganze Menge Hilfe gebrauchen. Er hat eine Diary-Farm (Kuehe!) und deshalb haben wir den ganzen Tag "fencing"/ Zaeune gebaut. Was ich da gemacht habe, ist, den Hammer schwingen und ueberstehende Enden der ziemlich dicken Holzplancken mit der Motorsaege absaegen. Ich weiss ja nicht, ob die hier andere Sicherheitsbestimmungen haben, aber die Motorsaege hatte es ganz shcoen in sich;) und nach einigen Stunden mit der in der Hand konnte ich meine Arme vor Erschoepfung und wegen der ganzen Vibration kaum fuehlen. Waehrend der Arbeit war ich so durchnaesst, dass ich meine Sachen foermlich auswringen konnte und dann von Henry Enns noch ein paar neue bekam. Er lebt in einem wunderschoenen Haus, dass von einem kleinen Fluesschen umflossen wird. Er hat drei kleine Kinder und der juengste erinnert mich sehr an Julian. Die Arbeit da hat mir superviel Spass gemacht, vor allem, weil die kleinen Kinder mehr oder weniger gut mithelfen, aber ein tolle Spassfaktor sind;)
Henry (mein Gastbruder) arbeitet da jetzt schon seit letztem Jahr und hat konstant 5$ pro Stunde verdient. Henry Enns hat mich dann mal vertraulich zur Seite gezogen und mir zugefluestert, dass ich wahrscheinlich wesentlich mehr kriegen werde, weil ich ihm wirklich gut helfe und vorallem die harte Arbeit mit der Motorsaege abnehme. Ich habe also den gesamten Tag heute im eiskalten Regen gearbeitet und bin nun unheimlich stolz auf mich. Ich werde dort wahrschienlich so ein, zweimal die Woche arbeiten. Hoffentlich den ganzen Sommer bis ich zurueckkomme.
Am Montag nach meinem Fussballtraining gehts weiter;)
PS: ich hab mir auch ein ganz nettes Suemchen verdient...

Friday, May 04, 2007

Ahhh Schlangen!

Die haben hier Schlangen!! Das habe ich vorher nie gewusst und an diesem Morgen habe ich die unliebsame Bekanntschaft auf dem Weg zur Schule gemacht. Und zwar haben die tausende! Ungefaehr einen halben bis einen Meter lang, anscheinend ungiftig (wie mir gesagt wurde) und flink!
Wir haben gerade so viele im Dorf, dass Leute mit Aexten rumlaufen und vor allem kleine Kinder (!) den ganzen Tag am Schlangenkoepfen sind. Na ja, wenigstens laufen die mir dann nicht mehr uebern Weg...
Und auch noch eine andere kurze Geschichte:
Michael Wall, einer der Leute der auch zu unserer Jugend kommt, ist ein sher wohlhabender junger Mann und gestern hat er mir erzaehlt weshalb. Zur zusaetzlichen Info: es gibt hier eine Lebensmittelladenkette, die sich Co-op nennt und die praktisch Kaisers, Aldi, Lidl, Plus und Metro alle in einem verkoerpert. Und seine Familie hat den Vertrag jeden Co-op in ganz Manitoba und in ganz Saskatchewan und auch jeden in ganz Calgary mit Spargel zu versorgen!
Und das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Millionenvertrag. Er hat mich auch eingeladen mit seinem (eigenen!) Boot mal auf die Seen zu fahren und mit ihm in den Waeldern Paint-balling zu gehen. mal sehen, was draus wird!
Und die letzte meiner kleinen Geschichten ist Henry's neueste Errungenschaft: ein Pocket-Bike. Ein kleines Motorrad, was es auf eine Hoechstgeschwindigkeit von 90kmh bringt und damit brandgefaherlich ist!
Er hatte es jetzt shcon zwei Tage und ist es auch staendig durchs ganze Dorf gefahren (jeder konnte ihn hoeren...) und hat seinen Spass gehabt. Bis er gestern Abend an einem Polizisten vorbeigeduest ist. Er hat ein Ticket von ueber 200$ bekommen ("unter 16jaehriges Motorrad fahren" und auch "illegales Vehikel") und das wird wahrschienlich auch seine Drivers License beeinflussen, die er ja gerade in der Schule versucht zu bekommen. Also mal sehen wie sich das alles entwickelt.

Biking to Austin and dirt-biking accident

Letzten Sonntag wollte ich eigentlich wieder zu den Sawatzkys gehen, konnte aber nicht, weil die nach Brandon gefahren sind, um Chemikalien (Chlor etc.) fuer ihren Pool zu kaufen. Dadurch hatte ich am Nachmittag nichts zu tun und auch Michelle hatte nichts vor und deshalb hat sie mich einfach zu ihr eingeladen. Das Problem war nur, dass sie in Austin lebt, was 20Autominuten (auf dem Highway mit 120kmh) weit weg ist. Aber dadurch, dass es wunderschoenes Wetter war (das Wetter war jetzt in den letzten Tagen superschoen immer ueber dem Gefrierpunkt und kaum Regen) und ich weiter nichts zu tun hatte, habe ich mich mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht. Worueber ich mir allerdings keine Gedanken gemacht hatte, ist, dass es sehr windig war, wirklich sehr windig. Ich bin also auf dem Streifen ganz rechts neben der Fahrbahn in Richtung Austin gefahren. Zwei, drei Mal hats mir ganz schoen um die Ohren gepfiffen, aber ich bin dann nach ca. 45min (ich habe das Streetbike benutzt, damit gings ziemlich schnell) sehr verschwitzt und zerzaust bei ihr in Austin angekommen.Ich habe mich dann erstmal geduscht und anschliessend haben wir zusammen ein paar Spiele gespielt und sie hat mich durch Austin gefuehrt; ich bin zwar ein paar Mal vorbeigefahren, aber habe nie die Gelegenheit gehabt mich wirklich dort umzuschauen. Anschliessend haben wir dann auch noch Basketball gespielt und uns nett unterhalten. Waehrend des Nachmittags ist dann Matthew Sawatzky's ganze Familie zu Besuch gekommen (die vorher die Chemikalien besorgt hatten). Denn was ich nicht wusste, ist, dass die beiden Familie super gute Freunde sind und sogar die ganze Zeit Trips nach BC unternehmen. Wir haben also einen tollen Abend mit Matthew's und ihrer Familie verbracht. Ich habe mich mit den Eltern toll unterhalten und auch mit Matthew und Nicholas Spass gehabt. Wir sind auf die Schule in Austin geklettert und sind ein bisschen durch den Park gewandert.Am Abend haben wir dann ein paar Spiele gespielt und ich bin dann so lange geblieben, dass ich unmoeglich den Highway nach Hause nehmen konnte (zu dunkel). Und deshalb hat mich dann ihr Vater bereitwillig nach Hause gefahren.Am kommenden Dienstag bin ich dann gleich, nachdem ich fertig mit meiner Arbeit war (aushelfen im Hub), zu Matthew Sawatzky gegangen und habe dort den Abend verbracht. Wir sind natuerlich auch wieder Dirt-Biking gegangen, nur dass das dieses mal nur ich und Nicholas waren, weil Matthew damit beschaeftigt war, neue Spruenge und Passagen vorzubereiten (mit Traktor und Manneskraft). Wir haben also unseren Spass gehabt, bis ich auf einmal ungluecklicherweise den einen Sprung etwas schnell genommen habe und dann gleich auf einen der naechsten losgefahren bin, den Matthew gerade erst vorbereitet hatte. So weit, so gut: das Problem war nur, dass diese Erde so weich war, dass mein Vorderrad sofort stecken geblieben ist und somit mein Bike von hier auf gleich still stand. Ich bin vorne ruebergeflogen und im hohen Boden auf die Erde gekracht, waehrend sich das Bike hinter mir ueberschlagen hat. Dem Bike ist zum Glueck nichts passiert, weil es auf dem Erdhuegel (ueber den ich springen wollte) gelandet ist und auch ich, obwohl ich wohl einige Meter durch die Luft gesegelt bin, habe ausser eines aufgerissenen T-Shirts und einiger Scharten am Ruecken keine Verletzungen gehabt, weil auch ich auf der frisch angelegten "Anlaufstrecke" gelandet bin, die sehr weich und "gemuetlich" war. Mir gehts also gut. Danach haben wir dann aber auch gleich weitergemacht und sonst ist aber auch nichts passiert.Spaeter dann bin ich mit Nicholas, seinem Bruder in ihren Pool gesprungen, der gerade mal 10C warm war. Die koennen den zwar mit Hilfe von Propan innerhalb von anderhalb Stunden auf 30C aufheizen, aber das machen sie jetzt noch nicht, weil sie ansonsten ueber die Nacht zu viel Waerme verlieren wuerden. Wir haben also etwas Zeit im Pool verbracht (ich habe 1minute am Stueck Bahn nach Bahn geschwommen, bis meine Finger so kalt wurden, dass sie wirklich angefangen haben weh zu tun und ich lieber aufgehoert habe).Spaeter ist Nicholas dann zur Farm gegangen um zu arbeiten und Matthew und ich haben die Zeit damit verbracht zwischen ihren Feldern hin und herzufahren und mir einen Eindruck von typischer Farmarbeit zu verleihen:Zuerst habe ich seinem Vater geholfen Kartoffeln zu pflanzen und dann auch geholfen den Traktor zu reparieren und ein paar Einstellungen am GPS-System zu korrigieren. Anschliessend habe ich dann auch noch Ron (dem juengsten der Sawatzky-Brueder) beim Weizenanbau geholfen, was sich sehr lange hingezogen hat und etwas langweilig wurde, obwohl ich ne tolle Gelegenheit bekam, mit ihm ueber das Unternehmen und das Arbeiten mit so vielen Bruedern zu sprechen.Am Abend bin ich dann erschoepft, aber gluecklich von Matthew nach Hause gefahren worden und musste meinen letzten (endlich!) Geschichtsaufsatz zu Ende schreiben, weil der am naechsten Tag fertig zu sein hatte. Das hat auch alles ganz gut geklappt und ich freue mich schon auf das naechste Abenteuer mit den Sawatkys!