Friday, May 04, 2007
Biking to Austin and dirt-biking accident
Letzten Sonntag wollte ich eigentlich wieder zu den Sawatzkys gehen, konnte aber nicht, weil die nach Brandon gefahren sind, um Chemikalien (Chlor etc.) fuer ihren Pool zu kaufen. Dadurch hatte ich am Nachmittag nichts zu tun und auch Michelle hatte nichts vor und deshalb hat sie mich einfach zu ihr eingeladen. Das Problem war nur, dass sie in Austin lebt, was 20Autominuten (auf dem Highway mit 120kmh) weit weg ist. Aber dadurch, dass es wunderschoenes Wetter war (das Wetter war jetzt in den letzten Tagen superschoen immer ueber dem Gefrierpunkt und kaum Regen) und ich weiter nichts zu tun hatte, habe ich mich mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht. Worueber ich mir allerdings keine Gedanken gemacht hatte, ist, dass es sehr windig war, wirklich sehr windig. Ich bin also auf dem Streifen ganz rechts neben der Fahrbahn in Richtung Austin gefahren. Zwei, drei Mal hats mir ganz schoen um die Ohren gepfiffen, aber ich bin dann nach ca. 45min (ich habe das Streetbike benutzt, damit gings ziemlich schnell) sehr verschwitzt und zerzaust bei ihr in Austin angekommen.Ich habe mich dann erstmal geduscht und anschliessend haben wir zusammen ein paar Spiele gespielt und sie hat mich durch Austin gefuehrt; ich bin zwar ein paar Mal vorbeigefahren, aber habe nie die Gelegenheit gehabt mich wirklich dort umzuschauen. Anschliessend haben wir dann auch noch Basketball gespielt und uns nett unterhalten. Waehrend des Nachmittags ist dann Matthew Sawatzky's ganze Familie zu Besuch gekommen (die vorher die Chemikalien besorgt hatten). Denn was ich nicht wusste, ist, dass die beiden Familie super gute Freunde sind und sogar die ganze Zeit Trips nach BC unternehmen. Wir haben also einen tollen Abend mit Matthew's und ihrer Familie verbracht. Ich habe mich mit den Eltern toll unterhalten und auch mit Matthew und Nicholas Spass gehabt. Wir sind auf die Schule in Austin geklettert und sind ein bisschen durch den Park gewandert.Am Abend haben wir dann ein paar Spiele gespielt und ich bin dann so lange geblieben, dass ich unmoeglich den Highway nach Hause nehmen konnte (zu dunkel). Und deshalb hat mich dann ihr Vater bereitwillig nach Hause gefahren.Am kommenden Dienstag bin ich dann gleich, nachdem ich fertig mit meiner Arbeit war (aushelfen im Hub), zu Matthew Sawatzky gegangen und habe dort den Abend verbracht. Wir sind natuerlich auch wieder Dirt-Biking gegangen, nur dass das dieses mal nur ich und Nicholas waren, weil Matthew damit beschaeftigt war, neue Spruenge und Passagen vorzubereiten (mit Traktor und Manneskraft). Wir haben also unseren Spass gehabt, bis ich auf einmal ungluecklicherweise den einen Sprung etwas schnell genommen habe und dann gleich auf einen der naechsten losgefahren bin, den Matthew gerade erst vorbereitet hatte. So weit, so gut: das Problem war nur, dass diese Erde so weich war, dass mein Vorderrad sofort stecken geblieben ist und somit mein Bike von hier auf gleich still stand. Ich bin vorne ruebergeflogen und im hohen Boden auf die Erde gekracht, waehrend sich das Bike hinter mir ueberschlagen hat. Dem Bike ist zum Glueck nichts passiert, weil es auf dem Erdhuegel (ueber den ich springen wollte) gelandet ist und auch ich, obwohl ich wohl einige Meter durch die Luft gesegelt bin, habe ausser eines aufgerissenen T-Shirts und einiger Scharten am Ruecken keine Verletzungen gehabt, weil auch ich auf der frisch angelegten "Anlaufstrecke" gelandet bin, die sehr weich und "gemuetlich" war. Mir gehts also gut. Danach haben wir dann aber auch gleich weitergemacht und sonst ist aber auch nichts passiert.Spaeter dann bin ich mit Nicholas, seinem Bruder in ihren Pool gesprungen, der gerade mal 10C warm war. Die koennen den zwar mit Hilfe von Propan innerhalb von anderhalb Stunden auf 30C aufheizen, aber das machen sie jetzt noch nicht, weil sie ansonsten ueber die Nacht zu viel Waerme verlieren wuerden. Wir haben also etwas Zeit im Pool verbracht (ich habe 1minute am Stueck Bahn nach Bahn geschwommen, bis meine Finger so kalt wurden, dass sie wirklich angefangen haben weh zu tun und ich lieber aufgehoert habe).Spaeter ist Nicholas dann zur Farm gegangen um zu arbeiten und Matthew und ich haben die Zeit damit verbracht zwischen ihren Feldern hin und herzufahren und mir einen Eindruck von typischer Farmarbeit zu verleihen:Zuerst habe ich seinem Vater geholfen Kartoffeln zu pflanzen und dann auch geholfen den Traktor zu reparieren und ein paar Einstellungen am GPS-System zu korrigieren. Anschliessend habe ich dann auch noch Ron (dem juengsten der Sawatzky-Brueder) beim Weizenanbau geholfen, was sich sehr lange hingezogen hat und etwas langweilig wurde, obwohl ich ne tolle Gelegenheit bekam, mit ihm ueber das Unternehmen und das Arbeiten mit so vielen Bruedern zu sprechen.Am Abend bin ich dann erschoepft, aber gluecklich von Matthew nach Hause gefahren worden und musste meinen letzten (endlich!) Geschichtsaufsatz zu Ende schreiben, weil der am naechsten Tag fertig zu sein hatte. Das hat auch alles ganz gut geklappt und ich freue mich schon auf das naechste Abenteuer mit den Sawatkys!
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